Da ich vor längerer Zeit schon mal mit der Serie befasst habe, muss ich nun mal storymässig nicht so auslassen und verweise einfach mein auf mein altes Post. Wie man an dem gewählten Screenshot sehen kann, gibt’s in Hayate 2nd spektakuläre-Kämpfe…ok, eher nicht, aber immerhin sieht man auf dem Screenshot die Gewinnerin des International Saimoe League 2009, Hinagiku, und sie zeigt das sie als Tsundere-Charakter auch mit dem „Schwert“ umgehen kann. Also, Hayate, aufgepasst^^.

Anders als die erste Staffel gibt es diesmal mehr richtige Handlugn mit kleinen Arcs, die die Handlung zumindest etwas vorwärts bewegen. Auch wenn die Staffel kein abschließendes Ende hat, was wohl einfach daran liegt, dass der Manga eh noch läuft, kann man zumindest sagen, dass man einiges neues über die Charaktere erfahren hat und dass die Beziehungen untereinander sich auch etwas verändern.

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Wie jeder Anime bzw. Manga mit so einer Haremsthematik leidet die Serie auch etwas darunter, dass sich nix zu weit entwickeln darf, um die Spannung aufrecht erhalten zu können. Aber immerhin bietet die Serie weitaus mehr Entwicklung als die doppelt so lange erste Staffel und ein Großteil der Folgen hat mir sehr gut gefallen.

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Vor allem die vorletzte Folge war wirklich toll umgesetzt worden und Hinagiku und Ayumu waren in Kombinationen einfach nur genial. Als Leser des US-Mangas bin ich eher noch in der Mitte der Staffel mit der Vorlage, aber scheinbar hat man sich diesmal wirklich sehr nahe an den Manga gehalten, und sogar den Beliebtheitswettbewerb umgesetzt…arme Nagi^^‘

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Ich finde, der Serie gelingt es noch sehr gut mit dem Problem umzugehen, dass Hayate sich jetzt einfach für ein Mädchen entscheiden kann und sie natürlich auch nicht mehrere plötzlich ihn direkt ihre Liebe gestehen können. Anders als bei School Rumble erscheinen die Missverständnisse nicht ganz so arg konstruiert.

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Die Charakterdesigns sind bestimmt nicht kreativ, aber angenehm für’s Auge und sogar Hayate stehen einmal mehr Frauenklamotten mehr als gut für ihn ist. Meistens wird mit dem Fanservice angenehm gespart und eher mit der Thematik rumgealbert.  Die Hintergründe würde ich als zweckmässig beschreiben und man deutlich die Handschrift von J.C. Staff erkennen, optisch oft eher belanglos aber auch immer noch ausreichend detailliert. Die Animationen sind auch nicht weltbewegend, aber passen gut zum Manga, der auch nicht gerade unglaublich detailliert gezeichnet ist.

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Immerhin sind viele Zeichnungen auch einfach nur niedlich O_O.

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Spaß hatte ich beim Schauen der Episoden jede Menge und vor allem die letzten beiden Folgen boten einen tollen Abschluss der Lust auf mehr macht und gleichzeitig den sehr selbstironischen Ton beibehält. Die 24. Folge bietet nämlich einen sehr gelungenen, offenen Abschluss (kein Spoiler):

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Aber es gibt noch eine 25. Folge, die klar macht, dass es danach noch weiter geht und spielt in der Einleitung erst mal mit diesen Zustand.

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Die beiden ED-Lieder gefielen mir übrigens sehr gut, obwohl es auch eher typische Seiyū’s-werden-ins-Tonstudio-geschickt-Songs sind, aber diese Vertreter habe ich z.B. nicht beim Schauen der Episode übersprungen.

Für Freunde von romantischer Comedy definitiv empfehlenswert und man sollte sich nicht von der teilweise weniger gelungenen ersten Staffel abschrecken lassen. Nicht ohne Grund ist der Manga in Japan sehr erfolgreich.