In der letzten Woche kam mir die Idee, Free! und wie im Netz darüber diskutiert wird, einen Artikel zu gönnen. Dieser ist nur sehr lang geworden…sogar genau genommen ein Zweiteiler!

Disclaimer: Ich spreche in dem Artikel oft von der männlichen und der weiblichen Zielgruppe. Das meine ich natürlich stark vereinfacht, denn natürlich gucken viele Frauen Anime, die in Japan eher auf das männliche Publikum abzielen und viele Männer Serien, die auch auf das weibliche Publikum abzielen. Allerdings lässt sich das Kaufverhalten schon etwas gröber in die 2 Zielgruppen einteilen, zumindest habe ich bislang auch diese Beobachtung gemacht. Anschauen und Kaufen sind auch zwei Dinge und z.B. merkt man deutlich in Japan, dass Serien für das weibliche Publikum auf DVD noch recht oft über die Ladentheke gehen, während bei Serien für das männliche Publikum der Erfolg der Blu-ray weitaus größer ist. Das Thema ist ziemlich komplex und wäre schon fast einen eigenen Artikel mal wert. Ich würde zumindest sagen, dass viele der klassischen Otaku-Serien immer noch verstärkt vom männlichen Publikum gekauft werden, wobei vor allem bei Merchandise die Sache je nach Serie sehr unterschiedlich sein kann.

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Ich gebe ja zu, dass ich zu Free! etwas weniger hier geschrieben habe als zu manch anderem Kyoto Animation Anime (*hust* Chu-2), aber ich muss auch zugeben, dass mich die Ankündigung auch weitaus weniger bewegt hatte als wohl jede andere zuvor von dem Studio. Naja, ich sage mal, interessant fand ich die Entscheidung schon und ich diskutierte auch gerne über das Thema, aber Free! sprach mich aus verschiedenen Gründen schon mal weniger an als die anderen Projekte. Irgendwie bin ich dieses Mal auch eher nicht die Zielgruppe.^^

Sport-Anime finde ich eh weniger interessant, dann noch eine Serie, die scheinbar nur von Bishounen regiert wird…ich wurde skeptisch. Dann war da auch noch die CM vor einiger Zeit, die mehr plakativen Fanservice enthielt als manch Kyoto Animation – Serie in 26 Folgen (und bevor jemand nun diskutiert: Nichijou! Da war nun wirklich nichts…oder verdränge ich irgendwelche Fetische, die da drinnen waren…? [Rhetorische Frage])…

Joah, richtig angesprochen war ich nicht, außer natürlich in der Faszination für die Animationen. Die ganzen weiteren Infos änderten meine Meinung nicht stark. Wirtschaftlich gesehen fand ich die Idee wirklich gut, mal ein Projekt in KyoAni-Qualität zu wagen, das die weibliche Zielgruppe anspricht. Wenn man sich nur mal die Verkäufe (DVD / BD) von Uta no Prince-sama – Maji Love 2000% anschaut (das hängt aber auch mit dem enthaltenen Event-Ticket zusammen), dann merkt man: viele Mädels wollen ihr Geld in Bishounen-Zeugs stecken, mehr als aktuell die „männliche Zielgruppe“ in Standard Bishoujo-Serien. Mir fällt nämlich in den letzten Jahren recht wenig ein, was sich wirklich prächtig verkauft hat, aber genremäßig in die gleiche Richtung geht. Girls und Panzer könnte man dem Genre zuschreiben, aber z.B. K-ON! verkaufte sich dank der weiblichen Fans sehr gut, würde ich also nicht als Serie „rein“ für’s männliche Publikum bezeichnen. Ich denke, der Markt für die „weibliche Zielgruppe“ ist auch einfach nicht so übersättigt, so dass man auch mit durchschnittlich animierten und inszenierten Serien Erfolge feiern kann. Und zudem sind ja nicht nur Disk-Verkäufe relevant, sondern auch Merchandise-Verkäufe und ein Gefühl sagt mir, dass man gerade bei UtaPri und Co. da ordentlich Geld über CDs reinholen kann. In letzter Zeit gab es zudem recht viele Umsetzungen von Otome-Games, die zwar auch nicht gerade mit ungeheuer hoher Qualität überzeugen konnten, aber trotzdem oftmals erfolgreich über die Ladentheke gingen. Auch Serien wie Black Butler ziehen hierzulande viele Fans an, also der Markt scheint reif für mehr Animes zu sein für das weibliche Publikum. Shoujo-Serien liegen wohl immer noch eher wie Blei in den Regalen, aber sobald man im Prinzip typische Otaku-Anime nur halt für Frauen macht, greifen sie mittlerweile stark zu.

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Da Kyoto Animation wohl eins von den Animationsstudios ist, das eh einen ziemlich hohen Anteil an Mitarbeiterinnen hat, bietet es sich natürlich geradezu an, dass sie sich mal an einem solchen Anime versuchen. Sie haben ja auch gemerkt, dass ihr Name keine Garantie mehr für Hits ist, deswegen ist es besser, die übliche KyoAni-Qualität in einen Teil des Marktes zu bringen, der einfach weniger übersättigt ist als der männliche Otaku-Anime-Markt. Von der Seite aus finde ich die Entscheidung sehr logisch.

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Leider ist aber mittlerweile so, dass alles, was KyoAni macht, jeden dazu zu bringen scheint, seine Meinung kundzutun (zumindest in der westlichen Szene, über die Zustände in Japan kann ich wenig sagen). Sie sind eins der wenigen Studios, die als solches auch erkannt werden, und damit Fans und Hater angezogen haben. Zudem haben sie mit FMP und Haruhi 2 Franchises animiert, an die viele positive Erinnerungen haben, und viele sich Fortsetzungen wünschen. Allerdings vergessen wohl auch viele, dass Kadokawa erstmal Fortsetzungen beauftragen muss, damit die gewünschten Fortsetzungen erstmal erscheinen können. Zudem ging Little Busters! an J.C. Staff und wohl nahezu jeder KEY-Fan hätte wohl gerne wieder eine Umsetzung von KyoAni gesehen. In solch einem Klima reagieren viele eh immer genervt, wenn ein neues Projekt angekündigt wird, das keinem der Wunschtitel oder Genres entspricht. Zudem generierte das CM zu Free! zwar damals viel Wind und viele Views auf YouTube, aber damit begann auch der „Krieg“ zwischen vielen weiblichen Fans, die in schlimmster Fangirl-Art ihre Begeisterung ausdrückten und den einigen eher männlichen Fans, die aus (pubertärer) Homophobie und Genervtheit wegen den Fangirls auf die Barrikaden gingen. Als dann die Serie wirklich angekündigt wurde, ging es dann natürlich weiter. Und persönlich kann ich gar nicht sagen, welche Seite denn nun schlimmer ist (wenn man mal Homophobie außer Acht lässt).

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Ich denke, da prallen zwei Fronten aufeinander, die sich seit dem Animeboom im Internet ca. 2003 (Verbreitung von Fansubs etc.) in ihrem Fansein ziemlich auseinander bewegt haben. Der (deutsche) Mangamarkt wird teilweise von Yaoi regiert und die meisten Serien mit ein paar mehr männlichen Charakteren werden schnell „Opfer“ von allen möglichen Pairings, die vermutlich auch den Machern der Serien Stirnrunzeln bereiten. Und man muss nicht homophob sein, um diese Art von Fanfiction einfach etwas nervig zu finden. Man muss nur bei Danbooru und co nach z.B. Fate/Zero Bildern suchen und findet allerlei, was nun wirklich total out-of-character ist. Ich möchte die andere Seite da auch nicht aus meiner Kritik rausnehmen, da bei Yuri auch das gleiche passiert, und bei vielen Hentai-Fanarts von den besagten Bilder-Seiten denke ich mir auch, das passt nicht wirklich in den Kontext der Serie. Zumindest kommt es mir aber so vor, als ist die Pairing-Sache in der „weiblichen Szene“ etwas mehr verbreitet ist und lautstärker betrieben wird. Vielleicht kommt mir das nur so vor, aber so ein „schlechter Ruf“ ist natürlich immer subjektiv. Auch das Vergöttern einzelner Charaktere findet bei beiden Geschlechtern etwas unterschiedlich statt, ähnlich wie bei „realen Stars“ ist die weibliche Fanbase immer etwas lauter. Man sieht ja auch selten pubertierende Jungs bei Girlgroups kreischen. ^^;

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Zumindest kann ich verstehen, dass viele die extremen Auswüchse des klischee-weiblichen Fandoms nervig finden und dass z.B. Crunchyroll nach der Veröffentlichung des CM eine Aktion gestartet hat, einen kompletten Anime zu fordern, half auch nicht dabei (die Aktion hatte eh keine Auswirkung, sonst hätten wir die Serie nicht im Sommer gehabt). Tumblr wurde ja auch geflutet und das Ganze wird wohl noch eine ganze Weile weiter gehen und ich vermute, dass dieses Phänomenen bei Serien für das männliche Publikum weniger stark auftritt. Das hängt natürlich auch damit zusammen, dass es da mehr unterschiedliches gibt, und sich der „Hype“ verteilt, aber mir kamen die weiblichen Fans wirklich sehr laut bei allem, was Free! betrifft vor. Persönlich stört mich das eigentlich nicht (ich bin gut im Filtern), aber jeder hat natürlich seine eigenen Grenzen der Toleranz. Meinetwegen kann jeder sein Fansein betreiben wie er möchte, nur trotzdem kann man es irgendwann nervig finden, wenn man die Auswüchse davon unter die Nase gerieben bekommt.

Wie nicht anders zu erwarten, war ein größerer Teil der männlichen Zielgruppe skeptisch und manche haben auch gesagt, sie wollen gar nichts von der Serie sehen. Es gibt es natürlich die richtig homophoben Menschen, die all diese Themen total verachten und da gibt es, finde ich auch, keine Diskussionsgrundlage, und hier liegt das Problem nicht bei Free! oder der Fanbase, sondern ganz woanders.

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Dann kommen natürlich bei einigen die typischen homophoben Gedanken zum Ausdruck, die bei vielen Jungs und jüngeren Männern wohl erst im Zuge des Erwachsenwerdens vielleicht irgendwann abgeschüttelt werden. Bei einigen wohl auch nie. Man muss da klar unterscheiden: es gibt nun mal die Gruppe, die nichts gegen gleiche Rechte für homosexuelle Paare hat, aber einfach nur mit der Thematik persönlich nichts zu tun haben will. Von der Sorte kenne ich viele, ich meine, man kann einige Leute in meinem Umfeld schon schocken, wenn man nur sagt: Ich habe zweimal Brokeback Mountain gesehen (den ich nicht gerade für repräsentativ für schwule Beziehungen halte, aber jeder hat den Titel gehört) und ich fand den Film wirklich gut gemacht. Auch finde ich es irgendwie etwas befremdlich, wenn man küssende Männer irgendwie eklig findet, aber so etwas wie Saw dann gerne guckt…aber hey, jedem das Seine.^^

Da spielt meines Erachtens etwas männliches Machogehabe rein und auch wenn ich mich als rein heterosexuell bezeichnen würde, gibt es natürlich Schauspieler und männliche Animecharaktere, die ich wirklich toll finde, und wo ich auch in einen Fanboy-Modus verfallen kann. Vielleicht hängt das auch etwas mit meinem alten Freundeskreis zusammen, der leichten Mädchenüberschuss hatte und sogar ein lesbisches Pärchen produzierte (was dann gerne mal etwas provozierte). Zumindest gab es bei uns selten das typische männliche Verhalten, und man musste sich nicht profilieren.^^

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Allerdings gab es sogar da Auswüchse, dass die ein oder andere auf die Idee kam, sich „Pairings“ auszudenken zwischen den Männern und diese zu verkünden, und nein, keine von denen war Manga- oder Animefan, deswegen glaube ich, das muss bei einigen Frauen in den Genen liegen. 😉 Naja, das war zumindest schon etwas nervig, wenn man sich überlegt: ein Haufen Singles, und dann wollen die Mädels am liebsten die Männer miteinander verkuppeln (Ironie war natürlich dabei)…wobei der männliche Teil keine Yuri-Fantasien von den Mädels hatte. Vielleicht war das auch eher Zufall, aber so habe ich das eben bei uns kennengelernt.

Nun gut, kleiner Exkurs in das RL, aber gerade bei dem Thema hängt ja vieles mit der „Sozialisation“ zusammen. Zumindest kommt es mir so vor, als möchten sich viele nicht mit der Thematik „Homosexualität“ beschäftigen, da sie sich irgendwie in ihrer „Männlichkeit“ bedroht sehen. Keine Ahnung, wie man das ausdrücken soll, aber rein objektiv finde ich da das Verhalten einiger irgendwie emotional und nicht rational. Das Thema ist komplex und es geht ja hier um einen Anime, der bislang nicht mehr Yaoi enthält als K-ON! Yuri. Ich möchte da im Prinzip am liebsten sagen: Stellt euch nicht so an, guckt rein und bildet euch eine Meinung nach dem Konsum von ein paar Folgen. Aber mit Logik kann man bei der Thematik eh nicht kommen. Ich glaube, effektiv wird die Serie nur ein paar Anspielungen enthalten, ungefähr so wie Chu-2 bislang Dekomori x Nibutani Anspielungen enthält. Die Fantasien der Fans müssen ja befeuert werden.

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Wenn es tatsächlich zu romantischen Beziehungen zwischen den Charakteren kommen sollte, könnte ich mir allerdings vorstellen, dass sie mich weniger mitfühlen lassen als vergleichbare Szenen in anderen Männlein-Weiblein-Beziehungen, die uns Kyoto Animation bislang präsentiert hat. Mir fehlen dann etwas die Identifikationsmöglichkeiten. Bei No. 6 ließ mich das ganze auch ziemlich kalt und weitere Serien mit so einer Thematik, die ich komplett gesehen habe, fallen mir aktuell nicht ein. Das ist bei mir bei Yuri-Sachen aber ähnlich. Andererseits ist da z.B. die weibliche Perspektive einer Shoujogeschichte wieder interessanter. Ich lasse mich aber gerne positiv überraschen. Ich glaube aber wirklich nicht daran, dass es mehr als ein paar Anspielungen geben wird, und es eher darauf hinaus laufen wird, dass der eine mal den anderen bewundert, es aber eher platonisch bleibt. Folge 3 gab einem schon eine Himmelsrichtung an und ich glaube, es wird weiterhin bei Szenen bleiben, die man missverstehen kann, aber wirklich etwas passieren wird nichts in der Richtung. Wozu auch? Die Serie ist aktuell so locker-fluffig, dass man besser kein Drama oder zu viel Ernsthaftigkeit reinpacken sollte. Allerdings finde es aktuell noch schwierig, die Richtung abschätzen zu können, da Gou/Kou auch eine überraschend große Rolle einnehmen darf. Und Nagisa kommt mir aktuell vom Verhalten her weiblicher vor als manch weiblicher Charakter zuvor in anderen Serien aus dem Hause Kyoto Animation (vor allem seine Körpersprache).

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Bei Folge 1 war ich noch skeptisch, vor allem kam mir der „Fanservice“ etwas übertrieben vor (dazu mehr in Artikel 2), aber vor allem Folge 2 fand ich viel ausgewogener inszeniert. Der Humor wurde auch etwas weiter gefächert war und er beruhte weniger auf Harukas Wasserfetisch. Folge 3 wird wohl einige überrascht haben, da es wirklich mehr um Sport an sich ging und das Thema stärker im Fokus der Serie zu sein scheint als die Musik bei K-ON!. Mir fehlen zwar immer noch etwas die Identifikationsmöglichkeiten mit den Charakteren, aber wenn die Serie so weiter geht, werde ich wohl jede Woche meinen Spaß haben. Free! wird nun immer mehr für mich zu einer Art K-ON!, nur mit männlichen Charakteren. Es ist zwar irgendwie anders, aber teilweise auch nicht. Mehr werde ich wohl erst am Ende der Serie sagen können, aber ich muss sagen, ich bin etwas positiv überrascht worden von der 2. Folge und so auch von der Serie.

Man kann sich nun auch fragen, ob die Fangirls, die nun international am lautesten geschrien haben, auch brav Merchandise von DVDs/BDs von der Serie kaufen werden, denn mit Streaming auf illegalen Seiten und Tumblr-Gifs kann KyoAni kein Geld verdienen. Und man müsste mal beobachten, wie erfolgreich die Serie bei Crunchyroll ist, denn dort wird sie ja in mehreren Länder als Simulcast angeboten.

KyoAni als Verräter zu beschimpfen ist natürlich auch Schwachsinn, denn sie haben mit der zweiten Staffel von Chu-2 und Kyoukai no Kanata schon andere Projekte angekündigt. Und wenn ein neues Team bei Animation Do / KyoAni etwas neues versucht, heißt das wohl auch eher, dass man vielleicht den Anime-Output in Zukunft etwas erhöhen möchte. Ich muss auch sagen, ich habe keine Lust mich darüber aufzuregen, dass Serien produziert werden, die mich weniger interessieren als andere. Ich freue mich über die Serien, die mir gefallen, und der Rest darf anderen gefallen oder kann in der Versenkung verschwinden. Der Markt regelt sich ganz gut selbst, und ich finde jede Season genug Serien, die mich begeistern.

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Interessant finde ich, dass vor allem im amerikanischen Teil meiner TL auf Twitter viele Free! sehr mögen, und das sind auch welche, die ansonsten viel von den Serien mit einer eher männlichen Zielgruppe kaufen, so dass man wirklich eher von lautstarken Ausnahmen reden kann, die wegen einer Serie wie Free! auf die Barrikaden gehen. Es wird interessant zu sehen, wie viel Erfolg sie dann bei den Verkaufszahlen haben wird, aber ich bin mir sehr sicher, dass sie mindestens über die magische Grenze von 5000 Scheiben kommen wird, wenn man den Top10s / Top100s auf bei Amazon, Animate und co trauen kann…

Ich finde zumindest den positiven und negativen Hype um die Serie etwas übertrieben, denn es ist einfach kein Weltuntergang, wenn ein Animestudio mal die Zutaten eines Konzepts etwas ändert und damit andere Fans ansprechen kann. Einige Fangirls feiern die allerdings Serie so sehr, während die gleichen bei K-ON! dann mit der Nase gerümpft haben, aber nun gut, man soll von Menschen nicht zu viel Reflektion über ihre Meinungen erwarten. Ich habe zumindest das Gefühl, dass der Hass etwas abgenommen hat, aber vielleicht halte ich mich auch in den falschen Kreisen auf, um das bewerten zu können. Übrigens: Von der ganzen Atmosphäre her fand ich z.B. Hyouka weiter weg von einem typischen Kyoto Animation Werk als Free!. Denn ein Anime besteht nun mal aus mehr als den Geschlechtern der Hauptcharaktere.

Das war der erste Teil des Artikels, im zweiten vergleiche ich etwas den gezeigten „Fanservice“ mit dem anderer Werke aus dem Hause Kyoto Animation.

Mich würde aber schon mal interessieren, wie „meine“ Leser über die Serie denken und ob sich Eure Meinung vielleicht auch etwas im Verlauf der ersten 3 Folgen geändert hat.