Über alle die 2. Staffel von Natsu no Arashi habe ich außer der Ankündigung, dass eine kommt, nix geschrieben, geguckt habe ich sie aber trotzdem. Sie hat mir mit Abstrichen auch sehr gut gefallen.

Über die 1. Staffel hatte ich ja schon hier und da was geschrieben und zur Handlung sage ich nur mal, es geht um Geister, Zeitreisen, Comedy und manchmal auch Romantic Comedy^^, und die 2. Staffel fügt sich gut an die 1. Staffel an und man sollte diese schon gesehen haben. Man hält sich nämlich nicht mit langen Einleitungen auf, sondern holt erstmal etwas Fanservice hervor (DVDs wollen ja verkauft werden) und es geht an den Strand:

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Den kleinen Käfer auf ihrem Knie gibt’s auch noch mal Großaufnahme:

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Shaft hat wohl lange recherchiert um ihn so realistisch abbilden zu können, ein klein wenig niedlich ist er ja…

Naja, man guckt die Serie ja eher wegen dem großen weiblichen Cast und die Folge schafft es diesen auch in Szene zu setzen:

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Dabei bleibt es aber ähnlich harmlos wie in School Rumble, nur dass hier noch mehr mit den Fanservice-Klischees gearbeitet wird. Die ersten paar Folgen der Serie sind auch wirklich gut, da sie die Handlung langsam voranbringen (ja, sogar die Strandfolge schafft das). Allerdings kommen dann Filler-Episoden und dann ab Folge 10 geht’s mit den normalen Mangakapiteln weiter und damit auch mit der Story. Und hier beginnt die Serie dann zu glänzen. Natsu no Arashi gelingt es ähnlich wie School Rumble uns Charaktere zu präsentieren, die sehr sympathisch sind, mit denen man aber auch sehr gut total durchgeknallte Folgen machen kann. Wenn’s dann aber ernster wird (hauptsächlich im romantischen Sinne) zeigt die Serie jede Menge Herz und man fiebert mit.

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Arashi ist einfach eine der nettesten Charaktere überhaupt, aber durch ihr Dasein als Geist trägt sie immer eine gewisse „Traurigkeit“ mit sich herum. Der männliche Hauptcharakter Hajime ist vom Charakter her ja ein typischer Shonen-Held, der glaubt, alles kann man mit genug Willen schaffen und dass er erst 12 ist (oder so) merkt man teilweise an seiner Naivität, aber irgendwie fällt er etwas raus dem Schema einer normalen Romatic Comedy. Es ist ja auch in keiner Weise eine Haremsserie, denn ähnlich wie in School Rumble ist der Cast (größtenteils) drumherum dafür da, um mehr Geschichten erzählen zu können

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Ähnlich wie in School Rumble gibt es auch ein paar Missverständnisse und auch etwas Konkurrenz für die Hajime x Arashi Paarung, aber es wird nie so konstruiert und reset-haltig wie in Kobayashi’s Vorgänger-Manga. Klar, die Serie hat ihre Macken, aber wenn man School Rumble mochte, sollte man Natsu no Arashi eine Chance geben, denn vor allem die 2. Staffel zeigt die typischen „dramatischen Qualitäten“ von School Rumble und verbindet diese mit einigen Shaft-Qualitäten. Dazu gehören z.B. „kreative“ OPs und EDs, jede Menge Running Gags (die teilweise auch etwas nerven) und eine kreative Gestaltung. Da ich eh Kobayashi’s Manga-Charakterdesign sehr mag und es auch klar erkennbar in der Animeversion geblieben ist, bin ich von den Zeichnugen sowieso sehr angetan. Auch die sehr sommerlichen Hintergründe sind meistens eine Augenweide. Die Musik passt meistens auch sehr und das japanische Cast verleiht den Charakteren sehr motiviert ihre Stimmen. Übrigens sind doch einige bekannte Stimmen dabei, z.B. Yūko Sanpei (Renton aus Eureka 7) Ryōko Shiraishi (Hayate aus Hayate no Gotoku), Kaori Nazuka (Eureka aus Eureka 7), Chiaki Omigawa (Maka aus Soul Eater), Hitomi Nabatame (Mikoto aus School Rumble), Hiroki Yasumoto (Tougou aus School Rumble, Deutschland aus Hetalia Axis Powers^^), Yui Horie (Eri in School Rumble, und und und^^) und Tomokazu Sugita (Kyon aus Haruhi).

Vor allem für Leute, die mal etwas Abwechslung haben wollen, ist die Serie empfehlenswert, denn sie hebt sich eindeutig aus dem Animeeinerlei ab.

Da ich ja gerne mal was zu School Rumble schreibe, nutze ich hier mal die Gelegenheit und zeige ein paar Anspielungen aus der 2. Staffel auf die „Vorgängerserie“. Zunächst gibt’s aber noch etwas zu Ranma ½ (Folge 1):

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In Folge 2 tritt dann gleich fast der ganze School Rumble Cast auf:

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Tenma

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Eri und Mikoto

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Sarah (das ist ein Kameraschwenk, also nicht über die Zeichenqualität meckern^^)

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Harima

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Akira und Yakumo

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Karasuma

In Folge 5 gibt’s dann eine „Magical Girl“-Parodie, wo das Outfit doch etwas an die „Magical Girl“-Parodie in School Rumble mit Magical Mai (Nigakki) erinnert.

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In der letzten Folge gab’s dann auch noch mal was:

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Die Milchmarke konnte man in der 1. Staffel besser erkennen. Unten ist Eri abgebildet.

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Kaya (Bergmann, war ist eine dt. Austauschschülerin) im Tenma-Mode

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Das Pärchen im Vordergrund könnten Eri und Negi (der stammt aber aus dem Negima-Franchise – auch von Shaft teilweise animiert) sein.

Übrigens hat die 2. Staffel kein richtiges Ende und eine 3. ist noch nicht angekündigt. Der Manga ist leider noch nicht mal bei den Scanlations weit, so dass man nur hoffen kann, dass der Manga lizenziert wird oder dass bald eine 3. Staffel kommt (am besten beides). Ich bin ja gespannt, ob Kobayashi diesmal ein vernünftiges Ende fabriziert…scheinbar geht der Anime noch nicht mal bis zu den aktuellen Manga-Kapiteln…aber ein Ende ist wohl noch nicht in Sicht.

Ich bin mir gar nicht sicher, ob es von der Serie richtige Fansubs gibt, oder ob alle nur bei Crunchyroll geklaut haben. Da die Serie aber dort nicht nach Deutschland ausgestrahlt werden darf, muss man halt auf diese Quellen zurück greifen.

Bei Blu-rays wäre ich auch ohne Untertitel definitiv dabei.