Der typische Blogeintrag für die Jahreszeit, denn auch habe mehrere Serien abgeschlossen und war meistens sogar zufrieden^^.

Diesmal geht’s um „A Certain Scientific Railgun / Toaru Majutsu no Railgun“, Kimi ni Todoke und Hanamaru Kindergarten.

A Certain Scientific Railgun / Toaru Majutsu no Railgun

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Während ZakuAbumi relativ unsanft mit unserer elektromagnetischen Schienenkanone in netter Tsundere-Form umging, war ich mit ihrer Serie eigentlich ganz zufrieden. Da ich beim Original eh die Geschichten mit Misaka am liebsten mochte, war ich von der Idee eines Spin Offs eh nicht abgeneigt. Ich rechnete sowieso damit, dass die Story nicht allzu weltbewegend sein kann, da der Originalautor der Light Novels ja eh nur wenig mit dem Originalmanga zu tun hatte. Optisch bietet die Serie relativ unspektakuläre Hintergründe, die auch aus „Shakugan no Shana“ stammen könnten und die Animationen sind oberes Mittelfeld in der TV Liga, würde ich sagen, da die Charaktere meistens gut getroffen sind und bei Actionsequenzen sehr flüssige Choreographien bewundern darf. J.C. Staff ist wirklich kein Studio, das mit Kreativität punkten kann und nur bei Toradora! war man teilweise mal etwas mutiger und bewegte sich etwas von dem klassischen Bishojo-Stil weg.

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Übrigens ist Bishojo ein schöner Stichpunkt für diese Serie, denn die Dichte an Weibchen in allen Formen, Farben und Altersstufen ist wirklich sehr hoch. Sogar die meisten „Bösewichte“ sind weiblich. Mehr oder weniger hübsch gezeichnet sind dem Genre entsprechend fast alle, wobei man fanservicemässig eher nur kleine Geschütze auffährt. Misaka ist mit ihren Shorts eh ziemlich fanservicesicher unterwegs und der Running Gag von Saten-san, öfters mal die Unterwäsche Uiharu zu prüfen, war eher aus Humorgründen eingebaut worden. Mir wäre eine richtige Fortsetzung der 1st Season zwar auch lieber gewesen, aber für den kleinen Spass zwischendurch ist die Serie sehr gut gemacht. Leider sieht es mit einer westlichen Lizenz etwas düster aus, da ja „Index“ auch noch nicht lizenziert wurde.

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Der Serie hätte eine kürzere Laufzeit etwas besser getan, wobei 13-Folgen wohl auch nicht gereicht hätten. Einige folgen zwischendurch waren etwas belangloser, wobei ich die obligatorische Strandepisode wirklich witzig fand. Immerhin gelang es der Serie, aber in der letzten Folge noch einmal richtig aufzudrehen (vor allem actionmässig) und man trotzdem sehr zufrieden aus der Serie entlassen wird. Die Yuri-Witze standen übrigens eher weniger im Vordergrund, wobei ich Kuroko am Anfang noch relativ nervig fand, aber nach ein paar Folgen fand ich sie auch sympathisch. Uiharu war mir etwas zu langweilig, aber nun ja, eine solche Serie braucht ja auch immer so einen Charakter. Interessanterweise fand ich einige Folgen sogar relativ emotional bewegend, weil bestimmte Themen, die auch in ähnlicher Form in der Realität auftauchen können, sehr besonnen behandelt wurden. Bei solchen Szenen fand ich den Charakter von Misaka auch immer sehr sympathisch, die für eine Art Tsundere wirklich sehr nett sein konnte und sich auch gut in ihre Mitmenschen  rein versetzen konnte.

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Wer „Index“ mochte, sollte sich auch „Railgun“ anschauen, und wer „Index“ noch nicht kennt, sollte mal nen Blick drauf riskieren. Vom Stil her erinnert es stark an „Shakugan no Shana“ und teilweise sind einige Ideen in der Serie wirklich mal kreativ. Da erste Opening (Only My Railgun) ist meiner Ansicht nach übrigens das beste OP der ganzen Season *_*.

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Kimi ni Todoke

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Nun gibt’s mal etwas Kontrast, denn etwas Shojo muss auch mal sein, denn wenn Production I.G. einen Shojo-Anime macht und die Hauptfigur von Mamiko Noto (Yakumo aus School Rumble) gesprochen wird, dann werde ich neugierig. Die Serie ist ja im Prinzip eine typische „Hässliches Entlein“-Geschichte und diese funktionieren eigentlich immer ganz gut, wenn das „Schnabeltierchen“ einem sympathisch ist und Sawako schließt man eigentlich schnell ins Herz.

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Die Handlung ist relativ simpel, denn Sawako ist eine ziemliche Außenseiterin, da ihr Name und ihr Aussehen sehr an das Sadaka aus „The Ring“ erinnert und auch sonst verhält sie sich teilweise etwas missverständlich. In Wahrheit ist sie aber unglaublich liebes, naives Mädchen, was einfach nur sehr einsam ist. Da es sich um Shojo handelt, durchschaut der beliebteste Junge der Klasse, ach wahrscheinlich der ganzen Schule, ihre nette Ader zuerst und sie fängt langsam an Anschluss in der Klasse über zwei andere aus Außenseiterinnen (ein burschikoses und ein püppchenhaftes Exemplar) zu bekommen. Ein paar Intrigen gibt’s auch und natürlich entwickelt sich etwas Romantik, die natürlich von den nun 2 besten Freundinnen unterstützt wird. Bei so einer Serie muss man keine große Angst vor Spoilern haben, da die Handlung sehr vorhersehbar ist^^;.

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Die hübsche Rivalin Ume Kurumizawa, die später auch noch erscheint, war übrigens mein Lieblingscharakter, was vielleicht auch an Ihrer Stimme lag, die Aya Hirano ihr lieh^^. Der Arc mit ihr ist auch ziemlich gut gemacht, allerdings finde ich schade, das der Charakter am Ende fast nicht mehr vorkommt, wobei sie ohne weiteres noch für etwas Spannung hätte sorgen können. Die Story ist wirklich nicht kreativ und man ist höchstens mal überrascht, wie nett Sawako eigentlich eigentlich immer sein kann. Daran krankt die Serie dann teilweise auch etwas, weil der Zuckeranteil mir doch etwas zu hoch war. Niedlich ist die Serie aber allemal und vor allem mit allerlei SD-Szenen auch sehr witzig umgesetzt.

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Überhaupt ist die Serie wahrscheinlich einer der optisch schönsten Shojo-Romanzen überhaupt, da die Hintergründe sehr hübsch sind, die Charakterdesigns sind auch für männliche Zuschauer sehr gut gelungen (Ume Kurumizawa könnte auch aus einem Bishojo stammen) und das ganze shojo-mässige Funkeln und die ausgetauschten Hintergründe, wenn’s „romantisch“ wird, sind auch sehr gelungen. Auch die Spezialeffekte wie Schnee oder Kirschblüten sind ein Fest für die Augen; optisch wohl ohne Frage eine der schönsten TV-Serien der letzten Season.

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Wenn man Shojo halbwegs mag und mal wieder eine witzige und sehr niedliche Romantic Comedy gucken möchte, sollte man unbedingt nen Blick drauf werfen. Und bei der „schönen Schwan“-Szene am Ende saß ich auch mir großen Augen vorm Fernseher und hätte den männlichen Hauptcharakter persönlich gehauen, wenn er nicht nett zu ihr gewesen wäre (was aber eh nie zur Debatte stand^^).

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Hanamaru Kindergarten

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Wie man bei AnimeInBlu.com sehen kann, kaufe ich ja schon brav die Serie in blau, also muss sie mir wohl gefallen habe. Ich bin auch froh, dass ich recht behalten habe, denn die anfangs so kritisierte  Geschichte um ein Kindergartenmädchen, dass sich in ihren „Kindergartenlehrer“ verliebt hat, bleibt von Anfang bis Ende harmlos und wird nur für etwas Humor eingesetzt. Die Serie versucht aber eh bei den Kindern gar nicht erst mit Realismus zu kommen, denn nahezu keins der „Teppichratten“ könnte so in der Realtität existieren. Alle sind Stereotypen, aber bei der Menge an unterschiedlichen Charakteren, ist das nicht schlimm.

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Das Hauptmädchen Anzu ist immer nett und überdreht und zeigt ihre „Liebe“ zu Tsuchida sehr offen, Hiiragi ist extrem klug für Alter, aber auch sehr hilfsbereit, nett und niedlich und Koume ist einfach nur niedlich und schüchtern. Interessanterweise stehen die Erwachsenen bzw. dem Kindergartenaltern entsprungenen Charaktere aber in den späteren Folgen aber eher im Vordergrund, allen voran die Kollegin Yamamoto-sensei, die als Love Interest für Tsuchida dienen darf. Man kann die die Serie deswegen in 2 Teile teilen: die unglaublich niedlichen Geschichten um die Kinder und die Handlung um die Kollegen und Verwandten der Kindergartenlehrer. Natürlich vermischt sich das stark, aber gerade diese Mischung sorgt für sehr viel Abwechslung.

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Ich fand auch mal interessant endlich mal Handlungen zu sehen, die sich außerhalb der High-School abspielen und einige Sachen vom Arbeitsplatz kamen mir sogar bekannt vor und das bringt mal etwas frischen Wind in das Animeeinerlei. Klar, große Überraschungen gibt es nicht, aber in den 12 Folgen lernt man die Charaktere sehr gut kennen und erhält einen kleinen Abschluss, der Lust auf mehr macht.

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Besonders gelungen fand ich, dass die Serie beliebte Charaktere nicht solange einsetzt, bis man sich nicht mehr über Ihre Auftritte freuen kann. Hiiragi ist ein schönes Beispiel dafür: Am Anfang sieht man sie in jeder Episode in einem neuen Kostüm, die einfach nur anbetungswürdig niedlich waren. Aber bevor das ganze zum Running Gag verkommt, wechselt der Fokus der Serie und sie bekommt nur noch sporadische Auftritte, die einen aber dann umso mehr erfreuen.

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Optisch ist die Serie sehr zweckmäßig, d.h. dem Thema entsprechend sehen die Hintergründe sehr bilderbuchmäßig aus und die Animationen sind eher niedlich als irgendwie realistisch. Es passt aber alles perfekt zur Atmosphäre und in den 12(!) verschiedenen EDs durften sich Gainax dann etwas mehr austoben. Man sieht der Serie bei jeder Szene an, dass dort fähige Leute im Hintergrund mitgearbeitet haben, und es ist schön, dass ein solch „kleiner“ Anime mal so guten Leuten überlassen wird. Am witzigsten und fand ich aber die Geräusche, die die Kinder beim Gehen machen *_*.

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Wenn man niedliche Serien mag, nix gegen ultra-knuffige Anime-Kinder hat und zudem ein Faible für Romantic mit nahezu keinem Fanservice besitzt, sollte hier unbedingt einen Blick drauf werfen. Da die Serie für mich alles richtig gemacht hat und genau meinem Comedy-Geschmack getroffen hat (wenn mir nach was nettem zumute ist^^;), gibt’s mal eine total subjektive Höchstwertung:

rin50

Wer mir jetzt vorwirft ich bin Gainax-Fanboy, dem kann ich sagen, nicht alle Serien mochte ich von ihnen…