Home Zur Lage der Nation Anime Jahresrückblick a.k.a. Best of 2012

Anime Jahresrückblick a.k.a. Best of 2012

by TMSIDR

Ich habe mich immer gefragt, warum Jahresrückblicke eigentlich gemacht werden, bevor das Jahr eigentlich zu Ende ist und irgendwie muss man doch so ein ganzes Jahr auch erstmal verdauen, bevor man sich überhaupt daran wagen sollte, darüber irgendwas zu schreiben…und deswegen kommt erst jetzt ein leicht ironischer Artikel, über Charaktere, Serien oder sonstwas, was mir beim Durchgehen meiner Animeliste bei MAL so auffällt. Kleine Spoilerwarnung, und das ganze ist rein subjektiv!

Bester Nebencharakter: Shinka Nibutani aus Chuunibyou Demo Koi ga Shitai!

Etwas Chu2 muss auch mal sein und Shinka ist ein Nebencharakter, wie man sie sich eigentlich immer wünscht! Sie bringt die Handlung voran und spricht das aus, was die Hauptcharaktere nicht gebacken kriegen. Dabei macht sie selbst auch noch eine Entwicklung durch und behält trotzdem ihre teilweise bissige Art. Sie ist nur sogar mütterlicher als jede Mutter in der ganzen Serie – keine schlechte Leistung für eine Highschool-Schülerin!

Sie wird auch nicht Teil einer Dreiecksbeziehung, nur weil der männliche Hauptcharakter plötzlich sein Interesse an ihr verliert, und seine Zuneigung Rikka schenkt. Damit schafft es die Serie nicht die üblichen Fehler zu machen, dass es immer hin und her geht. Das heißt für Yuta aber auch: kein Haremende! Aber seit School Days wissen wir ja, dass so etwas in Katastrophen endet. Frühe Monogamie ist die Lösung für den Animecharakter von heute! Das würde uns auch solche Serien wie To Love Ru ersparen (Aua, bitte Fans, nicht schlagen!).

Chuunibyou_Vol1_SCR_06

Beste J.C.Staff-Serie / Beste Comedy: Joshiraku

Irgendwie witzig, dass J.C. Staff gerne runtergemacht wird, aber einige Perlen haben sie doch produziert, man denke nur an Toradora!…und äh…ganz viele doch ganz gute Serien, z.B. Railgun, Azumanga Daioh, R.O.D. TV, Karin, Shakugan no Shana, Bakuman, und sogar noch eine Serie von 2012, nämlich Ano Natsu de Matteru. Wenn ich da mal an DEEN denke, wird das schon schwieriger, da vernünftige Erzeugnisse zu finden, aber da kommt mir gerade eine Idee für eine neue Kategorie…aber zurück zum Thema: Joshiraku. An Joshiraku habe ich überhaupt nichts bei der Umsetzung auszusetzen, es sieht hübsch genug aus für eine Slice-of-Life-Serie um Mädels, die eigentlich nichts wirklich tun und sich nur unterhalten und es gibt auch kein seltsames erzwungenes Ende, ein Unding, das viele Serien aus diesem Studio verfolgen. Ein Ende gibt es schon, worauf die Charaktere ja sogar ständig hinweisen, aber irgendwie passt es zur Abwechslung mal zur „Handlung“ zuvor. Optisch fand ich die Hintergründe sogar wirklich hübsch, sobald mal das „Hinterzimmer“ verlassen wird. Vor allem funktionierte die Comedy prächtig, auch wenn man einiges als unwissender Europäer nicht verstanden hat, aber man fühlte sich ja auch bei Sayonara Zetsubou Sensei manchmal etwas dumm, aber was will man als Nicht-Japaner da auch machen? Zumindest bot die Serie viel zu lachen, herrliche Ideen und durchbrach oft die „Fourth Wall“, so muss das sein für eine solche Comedy! Übrigens bietet sie ein tolles OP und ein geniales ED, letzteres ist auch bestellt. Interessanterweise regt sich zwar alle Welt gerne über J.C. Staff auf, aber selten wird dann mal betont, wenn sie etwas richtig machen, wie hier. Aber vielleicht ist die Serie auch zu abgedreht für manch Zuschauer? Hätte ich eine Rubrik-Comedy…ah…Moment…nun habe ich eine! Auch in der Rubrik Comedy ist sie natürlich ganz oben.

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Beste Studio DEEN Serie / bester Hauptcharakter (Drama): Sankarea / Rea Sanka aus Sankarea

Gute(?) Ideen muss man gleich umsetzen, also geht’s gleich weiter mit einem Studio, dass man meinetwegen auch schließen könnte, da sie höchstens mal alle Jubeljahre was Brauchbares produzieren. Jetzt mögen einige Higurashi-Fanboys aufschreien, aber die Serie sieht auch nur unwesentlich besser aus als die Sound Novel,die uns durch ihr schreckliches Charakterdesign wohl schon vor dem ganzen Horror, der dann im Verlauf kommt, das Fürchten lehren will. Über die Regie bei Higurashi kann man streiten, aber ein anderes Studio hätte das wohl auch gebacken gekriegt, und wer mochte eigentlich die Umineko-Umsetzung (die ich nicht gesehen habe, aber Gerüchte erreichten mich)? Und wer jetzt mit Kenshin kommt, das ist schon ne ganze Weile her und die neuen OVAs habe ich noch nicht gesehen. Fate/stay night TV hätte  auch fast jedes andere Studio wohl besser umsetzen können, und UBW gestehe ich immerhin eine hübsche Optik zu, aber vielleicht hätte Animestudio B den Mut gehabt zu sagen: Nein, wir packen keine ~20 Stunden Route in einen ~100 Minuten Kinofilm. Kore wa Zombie Desu ka war ganz in Ordnung, aber irgendwie hätte ich auch drauf verzichten können…

Aber Moment, ich wollte hier ja gar nicht über DEEN lästern, sondern Sankarea loben, denn die Umsetzung hat mir gefallen, und sie stammt von DEEN. Ich vermute, vielleicht half diesmal, dass bessere Leute, die sonst nicht bei DEEN-Produktionen mitarbeiten, an Bord geholt wurden. Series Composition ist immer wichtig bei Adaptionen und auch J.C.Staff (unzählige Werke) oder A-1 Pictures (SAO) machen da sie ihre Fehler, aber bei Sankarea half vielleicht Noboru Takagi, den Zombie aus der brütenden Hitze holen. Immerhin war er in gleicher Position auch bei Baccano!, Durarara!! und My Little Monster (Tonari no Kaibutsu-kun) tätig. Dann wunderte ich mich auch beim Angucken, dass die Optik doch einen leichten SHAFT-Anstrich hatte, und kein Wunder, denn Regie führte ein ehemaliger SHAFT Episodenregisseur: Shinichi Omata, z.B. bei Denpa Onna to Seishun Otoko oder Madoka Magica. Interessanterweise ist auch der Art Director zuvor z.B. Zoku Sayonara Zetsubō Sensei tätig gewesen. Ich kann nur spekulieren und auch wenn Sankarea keine perfekte Serie ist, hat sie mir viel Spaß gemacht, und irgendwie fand ich die Story mal interessanter.

Denn das ganze ist doch etwas tragischer als die Standard-Romantic-Comedy. Eine kurze Zusammenfassung: Chihiro ist Zombie-Fan, wünscht sich eine Zombie-Freundin. Rea ist das hübscheste Mädchen der Schule, hat aber einen sehr durchgeknallten Vater, verwandelt sich in einen Zombie (sie behält ihren Charakter dabei, ich gehe mal nicht weiter ins Detail) und lebt nun bei Chihiro. Nun ist zum einen das Problem, dass unser Zombie-Fan nun seinen Wunsch erfüllt bekommen hat, aber eigentlich merkt er schnell, dass das Zombie-Dasein allerlei Nachteile hat. Und Rea ist wirklich ein tragischer Charakter, der dank fortschreitender Verwesung nicht mehr lange „lebendig“ über die Erde wandeln wird. Und sie möchte doch endlich mal ein normales Leben wie andere Schulmädchen haben. Dabei bleibt Rea aber wirklich ein Sonnenschein vom Charakter her und deswegen fällt sie angenehm auf in dem Anime-Charakter-Einerlei. Zumindest bei mir.^^

Besonders dramatisch ist die Serie nun auch nicht, aber da sie eher ein tragischer Charakter ist, passt die Kategorie dann doch besser.

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Bester Fetisch-Anime: Nazo no Kanojo X

Ist die Serie wirklich eine Fetisch-Anime? Ich weiß eigentlich gar nicht…von vielen wurde sie ja so dargestellt. Wenn man nur nach der beschreibenden Handlung geht, könnt man das auch denken: Junge wird süchtig nach dem Speichel eines Mädchens – ein wenig übernatürlicher Kram spielt da auch noch mit rein. Joah, etwas eklig ist das schon, hat mich aber nicht sonderlich tangiert. Ich meine, das ganze ist gezeichnet, und als Zuschauer guckt man ja nun mal nur zu. Und da finde ich 2324 Autopsie-Szenen in 3343 Krimiserien doch etwas schlimmer, aber jedem seine eigenen Ekelgefühle. Naja, zumindest fand ich die Liebesgeschichte zwischen Mikoto und Akira doch sehr knuffig umgesetzt. Ein wenig Drama, aber es passiert zumindest in jeder Folge irgendwas und die Handlung bewegt sich weiter. Was will man mehr bei einer solchen Serie? Das Charakterdesign ist etwas ungewohnt, aber es ist doch schön, wenn nicht jede Serie versucht, einem die Wohnung mit Postern von Bishojos vollzukleistern…

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Bestes Otaku-Bait: Asuna aus Sword Art Online

Hörer des Sword Art Online Podcasts wissen wohl schon worauf ich hinaus will: Bei Asuna wurde einiges richtig gemacht, damit die Fanboys sich Figuren, Poster und Badezimmergarnituren von Kirito’s besserer Hälfte ins Haus holen. Etwas Tsun, ganz viel Dere später, das Mädel kann online super kochen, würde vermutlich Miss Aincrad werden, ist nett, hilfsbereit und intelligent. Und mütterliche Gefühle zeigt sie bei Yui auch sofort…joah, man hat sich bemüht, dass Kirito ihr doch möglichst schwer widerstehen kann. Nach Punkten würde sie wohl schnell bei jedem Beliebtheitswettbewerb gewinnen, und zumindest auf Twitter versammelte sich eine kleine Fanbase, die es aber immerhin begrüßte, dass sie mit Kirito anbandelte – das sind hier ja keine japanischen Verhältnisse.^^;

Mir persönlich ist sie etwas zu langweilig, nicht genug Ecken und Kanten, um sie etwas dreidimensionaler wirken zu lassen, und ich würde mir nach aktuellen Stand höchstens eine Leafa-Figur hinstellen.

Naja, zumindest habe ich ein Gefühl, dass sehr viele Asuna sehr mögen und gerne von ihr Kram in ihren 4 Wänden abladen werden. Ist ja auch gut für die Wirtschaft und von jeder gekauften Figur wandert bestimmt ein Yen an notleidende japanische Zwischenbildzeichner.^^

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Positive Überraschung des Jahres: Kokoro Connect

Es gab von mir zwar „nur“ eine 8 von 10, aber ich erinnere mich noch gut daran, als wir hier zu dritt saßen und die Summer-Season in 2-Folgen-Stücken begonnen hatten und die Serie uns etwas kalt erwischte. Sie hatte eine gewisse Tiefe, etwas Humor und ganz viel Drama, ziemlich ungewöhnlich für ein Silver-Link-Werk. Früher war Silver Link für mich ein Studio, dass Serien im SHAFT-Stil herstellte, ohne dass SHAFT sie selbst gemacht hat, nun dachten wohl einige an Kyoto Animation bei Kokoro Connect. Nun gut, dass Charakterdesign ist im K-ON!-Stil und Aki Toyosaki (Yui /K-ON!)  spricht mit Iori Nagase einen Hauptcharakter, aber sonst fallen doch nur den wenigsten Seiyuus auf…ne, die Serie hat wenig bis nichts mit KyoAni am Hut.

Naja, zumindest ist doch recht auffällig, dass die Serie für die Hintergründe keinen Blumentopf gewinnt (diese verschwommenen Poster im Clubraum z.B.) und teilweise versagte man auch deutlich daran, die Charaktere korrekt aussehen zu lassen, wenn mich meine Erinnerung nicht trügt. Das Drama war dank des übernatürlichen Aspektes aber fein umgesetzt und ich fand vieles auch gar nicht mal so unrealistisch, von den Hintergründen der Charaktere her. Nur Taichi ist für mich etwas zu sehr der typische männliche Hauptcharakter und manchmal brauchen die Arcs etwas, um auf den Punkt zu kommen. Wer etwas Drama haben will und ein angenehmes Charakterdesign möchte, sollte hier ruhig mal reinschauen.

kokoro

Bestes Ending zu einem ansonsten vergessenswürdigen Anime: Kill Me Baby

Es ist schräg und man sollte das Lied besser nicht im CD-Regal haben, aber dieser Tanz…

https://www.youtube.com/watch?v=ZBu20c5156U

Der Anime an sich hat 3 Witze, die sich immer wiederholen, wobei ich die Seiyuu brauchbar fand und teilweise zündete auch mal ein Gag…aber hier frage ich mich, warum man bei dieser Vorlage keinen 3-Minuten-Anime daraus gemacht hat…

Bester Charakter (Romantic-Comedy): Rikka Takanashi aus Chuunibyou Demo Koi ga Shitai!

Schon beim Lesen der Light Novel schwirrte mir ein „Awwwww~~~“ durch den Kopf und der Anime macht hier bei der Umsetzung fast alles wie erwartet. Sie ist irgendwie cool, aber kann im nächsten Moment auch unglaublich niedlich sein – reinster Zucker, unser kleiner Patient! Zum Anime selbst muss ich ja nichts mehr sagen…

Übrigens gibt es einen interessanten Zusammenhang zwischen den beiden „ausgezeichneten“ Charakteren: Sie teilen die gleiche Seiyuu: Maaya Uchida

Chuunibyou_Vol1_SCR_38

Bester Anime für’s weibliche Publikum: Chihayafuru

Etwas Shojo ist immer gut und Josei ist auch wichtig, und welcher Anime brachte uns 2011/2012 so schön ein eigentlich ziemlich unspektakuläres Spiel nahe wie Chihayafuru! Man ist in diesem Anime wirklich überrascht wie spannend so ein Karuta-Spiel sein kann, und irgendwie mag man einfach die Charaktere und möchte wissen, für wen sich  Chihaya denn am Ende entscheiden wird. Sowieso ist Chihaya ein sehr unterhaltsamer Lead für eine Serie dieser Art.

Die 2. Staffel steht in den Startlöchern und ich bin gespannt, wie es weiter geht. Mehr kann man dazu nicht sagen, außer vielleicht, dass Madhouse hier wirklich eine auch optisch sehr feine Serie abgeliefert hat. Vergesst Btooom!, Chihayafuru ist die Madhouse-Serie, die man gut finden muss. 😉

Chihayafuru

Bester Tomboy der Season (oder heißt es Beste Tomboy der Season?): Mayaka aus Hyouka

Naja, ob man sie wirklich als Tomboy bezeichnen kann, ich weiß nicht, aber gegenüber zauberhaften Eru wirkt jeder Charakter irgendwie weniger „weiblich“ in Hyouka. Irgendwie muss ich Hyouka hier irgendwie unterbringen und vor allem im „Schulfest-Arc“ wurde sie mir doch sehr sympathisch. Wie auch die anderen Charaktere in der Serie entwickelt sie sich weiter und zeigt für Anime-Verhältnisse doch sehr oft sehr menschliche, verletzliche Züge, die aber nicht so aufgesetzt wirken, wie in vielen anderen Werken. Deswegen erwähne ich sie hier mal an dieser Stelle.

Hyouka_Vol_1_SCR_27

Bester männlicher Hauptcharakter Koyomi Araragi aus Nisemonogatari

Niemand ist so gut darin, einen so großen Harem zu pflegen wie unser aller Lieblings-Ex-Vampir. Im Prinzip ist er Hitagi ja auch treu, macht also keine School Days-Fehler bislang, aber hat die Begabung immer wieder in recht anzügliche Szenen zu gelangen, für die er aber nicht von weiblichen Chara B verprügelt wird, sondern irgendwie verläuft das immer anders. Vielleicht hat die ständige Gefahr durch Tsukihi ihm einen Instinkt geschenkt, es doch niemals zu weit zu treiben? Zudem folgt er auch äußerst erfolgreich dem Ruf der Route und ihm gelingt es auch in Nisemonogatari 2 „Haremetten“ zu helfen, wobei man seine 2 Schwestern eher weniger als Teil des Harems sehen sollte, da sie ja eh bei ihm zuhause sind und man so ohne große Probleme, sie auf ihn treffen lassen kann. Irgendwie muss uns NisiOisin ja genug Abwechslung bei den Gesprächspartnern bieten können, und eine solche Einführung mit eigenen Geschichten gehört einfach zum guten Ton im Genre. Und niemand kann so gut vermöbelt werden wie Araragi!

Nisemonogatari_Vol_1_SCR_01

Erzähler des Jahres (oder in diesem Fall:Erzählerin) / OP des Jahres: die „U.N. Mediatorin“ / Jinrui wa Suitai Shimashita

Den Namen des Mädels kennt man irgendwie nun auch nach 12 Folgen nicht, aber ihr wunderbarer Zynismus verweist sogar Kyon in seine Schranken. Allerdings ist die Zukunft, die sie uns zeigt, auch noch eine Ecke surrealer als Haruhi’s Hirngespinste, so dass man sehr froh sein kann, dass man bei den ganzen seltsamen Charakteren zumindest eine Person hat, mit der man sich identifizieren kann. Die Handlung der Serie ist irgendwie eh nicht vernünftig zusammen zu fassen und die Reihenfolge der Geschehnisse ist auch nicht chronologisch…Moment, noch eine Parallele zu Haruhi…aber bis auf die weitere Gemeinsamkeit in Form der Art Vorlage, nämlich einer Light Novel, fallen mir keine weiteren Verwandschaften mehr ein.^^;

Zumindest ist Jinrui wa Suitai Shimashita bzw. Humanity has declined der Beweis dafür, dass in Japan auch noch Comedies entstehen, die nicht auf 4 Panels basieren, Mädels beim Rumhängen zeigen oder an einer Schule spielen – wobei am Ende trifft letzteres dann doch noch zu…hmmm…naja, anders als andere Werken ist es dann doch immer noch. Zum einen ist der Humor sehr böse, sehr absurd und irgendwie auch sehr niedlich, denn die neue beherrschende Spezies der Menschheit, die „Feen“ sind unglaublich niedlich und schwanken zwischen Genialität und kindlicher Naivität, und zum anderen schwingt immer sehr viel Satire mit, wie man sie z.B. auch in Sayonara Zetsubou Sensei finden kann, wobei bei Jinrui weniger Kenntnisse der japanischen Medienlandschaft benötigt werden. Vor allem die Folgen um die Wiederentdeckung von Yaoi-Manga und die Gefangenschaft in einem Manga benötigen nur normale Anime/Manga-Kenntnisse, damit man sich teilweise kringelig lacht. Und hierbei hilft vor allem die Erzählerin, die ja natürlich auch die Hauptperson ist, durch ihre sarkastischen Kommentare den bissigen Humor noch treffender zu machen, wobei man aber auch sagen muss, dass bei ihr das Herz auch am rechten Fleck ist. Und nicht vergessen darf man natürlich die pastellfarbene Optik, die zu den teilweise doch recht dunklen Geschichten einen feinen Kontrast bietet.

jinrui

Und das Opening ist eh einfach nur wunderbar, nano.RIPE eben. *_*

https://www.youtube.com/watch?v=0Vb8D1wxicA

Diese Choreographie hat einfach etwas!

Bester Anime des Jahres Chuunibyou Demo Koi ga Shitai!

Ohne weitere Worte.^^

—————————————————–

So, das fiel mir nun animemässig zum vergangenen Jahr ein. Keine Garantie auf Vollständigkeit, denn der Wortzähler sagt schon wieder mehr als 2500 Wörter, auch wenn ich gerne noch Danshi Koukousai no Nichijou erwähnt hätte…aber bin gerade zu träge, mir noch eine Kategorie auszudenken.^^

 

 

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35 comments

Bugy 6. Januar 2013 - 23:09

Du hast wohl den Flop des Jahres vergessen: Little Busters. Ist zwar noch nicht zu Ende, aber selten wurde ich so enttäuscht. Mein Anime des Jahres wäre wohl SaO…trotz der enormen schwächen. Ich hatte meinen Spass. Chu2koi bot mir einfach zu wenig und finde es generell bei dir gnadenlos überbewertet. XD

Reply
TMSIDR 16. Januar 2013 - 12:52

Wenn für dich LB! der Flop des Jahres ist, dann wirst du wohl nicht viel anderes geguckt haben, denn es gab doch noch viele Serien, die viel schlechter gemacht waren…

Außerdem ist es ein Best Of, da passen Flops nicht rein.

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Bugy 16. Januar 2013 - 20:29

Doch, ich hab viel anderes Zeug geguckt. Aber wenn ein KEY Titel so dermassen verwurstet wird, dann ist es definitiv mein Flop des Jahres.

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TMSIDR 16. Januar 2013 - 22:01

Zwar erkenne ich Mängel, aber Air fand ich inhaltlich eher noch weniger gelungen umgesetzt, und LB! wird ja noch eine ganze Weile gehen. Irgendwie freue ich mich trotzdem noch jede Woche auf eine neue Folge, was nur bei wenigen Serien der Fall ist.

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Bugy 16. Januar 2013 - 22:20

Ich habe auch nie behauptet das LB die mieseste Umsetzung ist 😉 Derzeit finde ich Air auch noch nen tick mieser. KyoAni hat da einiges falsch gemacht. Die meisten Charas haben nach deren Arcs gar keine Auftritte mehr und ab einem gewissen Punkt versteht man einfach nur noch Bahnhof. Dafür hat Air auch heute noch klar die bessere Optik und Animationen. LB ist aber für mich am besten Weg Air noch „gut“ aussehen zu lassen…

Hideki 6. Januar 2013 - 23:19

studio deen ist grandios, allein wegen Nuramago (subjektiv) und ob wer anders (außer ufotable) Fate stay/night besser hingekriegt hätte werden wir nie wissen. Verstehe den hate gegen das Studio nicht, aber egal~ ..chihayafuru habe ich als Kerl auch sehr sehr gerne geguckt und freue mich auf Staffel 2

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TMSIDR 16. Januar 2013 - 12:58

Es gab keine Deen-Serie, die ich bislang wirklich richtig gut fand, und da das Studio eh einen zweifelhaften Ruf hat in der internationalen Szene stehe ich mit meiner Meinung nicht ganz alleine da.^^

Hast Du FSN gespielt? Dann fallen einem doch einige mehr Macken auf. Die Umsetzung ist näher dran als J.C. Staff’s Tsukihime, aber gut ist sie trotzdem nicht. Vor allem wies ich ja auf UBW hin, und hier fehlte einfach zu viel.

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alex_roston 6. Januar 2013 - 23:50

Auch mal ein anderer Jahresrückblick in Award-Form. Schön.
Aber ich glaube ich habe mich verhört mit Charakterentwicklung in Nazo no Kanojo X. Denn auch wenn ich die Serie nur zur Hälfte geschaut habe, so trat sie doch bis dahin großteils auf der Stelle. Der Main durfte mal ihren Speichel nach dem Sport und dann mal nach der Schule schlucken und wir alle wissen ja, dass sich so echte Liebesbeziehungen weiterentwickeln o_Ô…
Nein, eigentlich schade bei dem Retro-Design. Da hätte ich mir mehr erhofft.
Ich schließe mich meinem Vorredner gern mit SAO an, welcher mich trotz vielleicht zu geleckter Story und Charas doch sehr gut unterhalten hat und mich ähnlich begeistert hat, wie Jinrui wa Suitai Shimashita. Dieser ist für mich auch ein Geheimtipp und verdient definitv eine Fortsetzung. Ach ja und in den Specials erfährt auch ein bisschen, warum die Feen eigentlich gar nicht so dümmlich sind, wie sie manchmal rüberkommen ;).
Mayaka aus Hyouka war auch einer meiner liebsten Charas dieses Jahr. Du hast es komplett auf den Punkt gebracht. Zusammen mit Satoshi wirken sie sehr realistisch für Anime-Charas, was man bei den heutigen Stereotypen-Hagel, mit dem man aus jeder Ecke beschossen wird, selten vorfindet.

Reply
alex_roston 6. Januar 2013 - 23:54

Nachtrag:
Und um dich noch etwas zu ärgern. Chu2koi finde ich auch überbewertet^^. Das Ende ist zwar sehr schön gemacht, aber mit Rikka und Dekomori konnte ich , bis auf den Schluss, nichts anfangen. Das mag jetzt subjektiv sein, aber ich finde sie hätten stärker bei dem Slapstick am Anfang bleiben sollen, weil das Achtklässler-Syndrom anders eigentlich nicht zu ertragen war. Die Botschaft der letzten Folge war genial, aber für ein Meisterwerk, was viele daraus machen, fehlt da irgendwie was…

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TMSIDR 16. Januar 2013 - 13:02

Ich mag die Charaktere sehr, und auch den Humor, was nun mal rein subjektiv ist, aber irgendwie muss doch dann verständlich sein, warum ich die Serie dann so mag…

Reply
TMSIDR 16. Januar 2013 - 13:00

Bei Nazo no Kanojo X kommen ja noch andere Elemente rein, die weitaus normaler sind, wobei es immer extremere Auswüchse hat. Um das zu beurteilen muss man natürlich alle Folgen gesehen haben.^^

Zudem vergleiche ich die Serie auch mit vielen anderen des Genres, wo noch viel weniger passiert…

Reply
Idolmeister 7. Januar 2013 - 00:05

Eins sehr schöne Ansammlung von Kategorien ( /^ω^)/. Hat mir viel Freude bereitet beim lesen. Ich requestiere für das nächste Mal die besten (Feuer) Schwestern des Jahres (=∩_∩=).

Reply
TMSIDR 16. Januar 2013 - 13:03

Ich dachte eh über eine Imouto-Kategorie nach, vielleicht dieses Jahr.^^

Reply
blub 7. Januar 2013 - 01:55

gerade mal nachgesehen was es dieses jahr so alles gab und irgendwie ist an anime die wirklich gut waren sehr wenig übrig geblieben … (monogatari kommt noch dazu, aber das existiert sowieso ausserhalb jeglicher normalen anime)
nichibros
jinrui
jormungand
hyouka
zetsuen no tempest
fate/zero
vielleicht noch kokonnect

in dieser season läuft ja noch einiges mit potential (psycho-pass, shinsekai yori, robotic;notes), aber da weiss man ja noch nicht recht wohin die serien gehen und wie gut sie am ende wirklich sind…

Reply
blub 7. Januar 2013 - 01:59

zetsuen no tempest läuft ja auch noch und würde somit eher in die klammer gehören …

übrigens heisst der main charakter von jinrui nicht einfach „Ich“? (bzw watashi)

Reply
TMSIDR 16. Januar 2013 - 13:05

Ich war mir bei „Jinrui“ auch nicht sicher, aber ich wollte jetzt nicht noch mal einen Re-Watch machen.^^

„Ich“ ist aber ein wirklich seltsamer Name…

Reply
blub 16. Januar 2013 - 23:03

naja passt doch zum charakter der serie
(man kann ihren charakter ja durchaus als „hineinsetz“ charakter verstehen der alle menschen darstellen kann)

Reply
Stephan 7. Januar 2013 - 20:27

So ein Quatsch! Der beste Anime des Jahres war natürlich Little Busters! Alleine schon weil von Key und wegen dem tollen Charakter Rin. Das gleicht gnadenlos alle Schwächen aus. Und überhaupt: Wer braucht schon gute Animationen und gelungenes Drama oder eine „Koma-Marie“, die keine nervige Synchronstimme hat?

Dass „Sankarea“ in deiner Liste vertreten ist, überrascht mich, aber nicht im negativen Sinne. Der Anime gefiel mir ebenfalls richtig gut. Und wer kann schon zu einem Ecchi-Zombie (also Rea) nein sagen? Der sympathischste weibliche Zombie, den ich kenne.^^

Asuna als „Otaku-Bait“ sehe ich einfach mal positiv. Die Figur ist schon lange vorbestellt 😉

Mein Opening des Jahres ist übrigens das zweite von „Accel World“.

Reply
Bugy 9. Januar 2013 - 22:01

„Jetzt mögen einige Higurashi-Fanboys aufschreien“

Fanboy zwar nicht, aber ich geb mal trotzdem meinen Senf ab…
Irgendwie werd ich das Gefühl nicht los, dass dir Higurashi nur wegen Deen nicht gefallen hat. Keine Ahnung woher dein übertriebenes Gehate gegen diese Firma kommt. Sie liefern zwar nicht immer ne Glanzleistung ab, aber sie haben doch ihre kleinen Perlen…

Und Higurashi nur wegen die Animationen schlecht zu machen ist ja wohl ein Witz. Da bin ich andere Argumente von dir gewöhnt. „State of the Art“ Animationen sind eben nicht das einzige das zählt. Immerhin stimmt hier der Inhalt. Mehr, als bei den meisten KyoAni Produktionen. Und Higurashi ist sowieso der einzige Anime, der das Wort „Horror“ verdient hat.

Reply
TMSIDR 16. Januar 2013 - 13:12

Ich habe keine Perle von Deen bislang gefunden…trotzdem nölst Du doch auch an J.C.Staff rum und die haben für mich tatsächlich mehrere Perlen produziert. Zudem möchte ich auf das Wort „ironisch“ in der Einleitung hinweisen…

Bei Higurashi habe ich den Anfang jedes „Arcs“ als sehr langweilig empfunden und wenn mir eine Serie keinen großen Spaß macht, warum soll ich dann verzweifelt nach guten Aspekten suchen? Einige Horrorelemente waren für Animeverhältnisse gut, aber ich kenne da trotzdem unzählige Realfilme, die mir mehr Angst einjagen.

Ich habe vielleicht auch einfach nix übrig für mordende Schulkinder (übernatürliche Gründe hin oder her) in Anime? Etwas Yandere ist ok, wie bei Asakura, aber wenn die ganze Serie auf solchen Konzepten basiert, bin ich weniger begeistert.

Reply
Bugy 16. Januar 2013 - 20:28

„trotzdem nölst Du doch auch an J.C.Staff rum“

Du scheinst hier wohl was falsch zu verstehen…ich verteidige Deen hier nicht und wollte es auch nicht. Nur dieses ganze gehate geht einem schon auf den Geist, ob Ironie oder nicht. Ein fünkchen Wahrheit steckt dann doch dahinter.

Wenn ich ehrlich bin nehmen sich J.C. Staff und Deen beide nicht viel. Beide haben vieleicht eine Handvoll Titel die gut sind. Deen hat Higurashi, Fate/Stay Night und Unlimited Bladeworks und Staff hat Toradora, Maid Sama und Shana. Meiner Meinug nach die einzigen Animes die den beiden Firmen gelungen sind. Wobei ich aber sagen muss das ich Deen Serien schon länger nicht mehr schaue. Und J.C. Staff überrascht mich immer wieder aufs neue, wie unprofessionell die sein können. Shana 3 und LB sind ja wohl Beweis genug.

„Einige Horrorelemente waren für Animeverhältnisse gut, aber ich kenne da trotzdem unzählige Realfilme, die mir mehr Angst einjagen.“

Ähm….ist diese Aussage dein völliger ernst? Du vergleichst jetzt schon Animes mit Realfilmen?? Wie war das noch mit den Äpfeln und Birnen? Gut, dann sag ich mal, mir gefällt Transformers auch besser als Gurren Lagann, denn in ersterem ist die Action viel besser gemacht. Seriously??

Jetzt mal ernsthaft: Subtilen Horror wird man in Animes generell fast nie finden. Dafür bräuchte man auch subtiles, glaubwürdiges Charakterverhalten und das sind beides Dinge, die in diesem Medium Seltenheitswert haben. Und gerade Higurashi ist aber im (Anime)-Horror Bereich ungeschlagen.

„Bei Higurashi habe ich den Anfang jedes “Arcs” als sehr langweilig empfunden “

Ich dachte du stehst auf Slice and Life?^^

„wenn mir eine Serie keinen großen Spaß macht“

Entweder droppen oder zwangshaft weiterschaun. Und gerade weil die 2 Season alles sinnvoll aufklärt ist es schon ziemlich frech die Serie wegen Dingen zu Kritisieren, die sich alle dort aufklären.

Reply
TMSIDR 16. Januar 2013 - 22:12

Deen hat meiner Meinung nach Sankarea und das war’s! Ansonsten höchstens Durchschnittswerke, also kann ich dem Studio gegenüber kritisch sein, ist mein gutes Recht.

Und ich finde die Action in Gurren Lagann besser als in Transformers….ist halt kreativer animiert.

Ich bin kein Horrorfan und vielleicht ist mir das beste Werk aus dem Animebereich immer noch zu schlecht, um es empfehlen zu können? Dagegen gibt es Horrorfilme und ähnliches, die ich empfehlen würde.

Wie oft soll ich noch erwähnen, dass ich gutes Slice of Life mag, und damit will ich sagen, dass Higurashi kein gutes Slice of Life meiner Meinung nach enthielt.

Was ist daran frech, dass ich von einer Serie die 2. Staffel noch nicht geschaut haben, weil ich die erste nicht sonderlich gern mochte?

Du kannst gerne Higurashi mögen, ist mir herzlich egal, ich sage, es ist eine der besseren Deen-Serien, die aber für mich noch lange nicht an die richtig guten J.C.Staff-Serien rankommt.

Reply
Chrno 17. Januar 2013 - 09:21

Für mich persönlich ist Sankarea aber sowas von durchschnittlich. xD
Die Charas und das Zombie-Thema an sich, sind ja ganz nett, aber von der Handlung her hat mir das nicht wirklich gefallen.

Reply
blub 16. Januar 2013 - 23:14

higurashi ist gnadenlos überbewertet …
man sollte sich vor augen halten mit welchen kriterien man einen solchen anime bewertert!

1. das bild ist mies (design und animation nehmen sich beide nicht viel)

2. die story ist mangelhaft (ja das mag sich alles später aufklären usw usf; tatsache ist das mich die serie 4 folgen lang gehalten hat und ich dann die nase voll hatte und wenn eine serie einen ohne grund in eine endless 8 schmeisst dann wird das ganze nicht weitergeguckt.)

3. horror bietet higurashi nicht!
was es bietet sind brutale szenen (und das ist auch die einzige empfehlung; für leute die auf brutale gewaltanwendungen stehen)

horror ist etwas subtiles
-> higurashi zeigt mir maximal szenen die ich nicht angucken möchte, wegen ekel nicht durch angst!

mehr horror gibt es in anime form bei kara no kyoukai (die teile mit dem kanibalen) oder shiki.

Reply
Mr X 16. Januar 2013 - 23:27

Wieder einer von der Sorte die Meinen, sie könnten einen Anime mit ner Handvoll gesehenen Folgen komplett Bewerten. Respekt! Du hast uns somit Bewiesen, dass jegliche Diskussion mit dir unnötig ist.

Reply
blub 17. Januar 2013 - 20:15

wenn mich der anime nicht einmal dazu bewegen kann mehr als 4 folgen zu gucken ist das in der tat eine bewertung und keine sonderlich gute.

du kannst mir natürlich gerne sagen in welchen punkten ich mich geirrt hätte.

Reply
Tamago 17. Januar 2013 - 23:20

OK zu Bild und Story möchte ich mich nicht streiten.

Außer vielleicht zu deiner zu deinem Vergleich mit E8 den ich hier unangebracht halte, da sich die Handlungsverläufe der einzelnen Arcs massiv von einander unterscheiden, im Gegensatz zu E8 was ja wirklich jedes mal 90% das gleiche wahr.

Was den Horror angeht aber schon, Higurashi ist eine Mischung aus Splatter und Horror und die einzelnen Kapitel schwingen mal mehr in die eine und mal mehr in die andere Richtung.

Ich stimme dir ja zu, dass man nicht erst 2/3 eines Animes gucken muss um zu entscheiden ob man ihn nun mag, oder nicht, aber hier nach 4 Folgen solche Aussagen über eine Serie mit insgesamt 50 Folgen + OVAs zu treffen, halte ich schon für etwas vorschnell.

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blub 18. Januar 2013 - 22:57

für mich haben die E8 ein motiv während sich nach dem was hier alle schreiben in der kompletten ersten staffel kein motiv abbildet und die welt unendlich „resetet“ wird.

sprich die erste staffel müsste im grunde nur von gewalt und horror elementen leben, oder?
weil technisch … naja das hält definitiv niemanden bei der stange und story ist ja bei den resets nicht erkennbar, korrigier mich wenn ich falsch liege.

Tamago 19. Januar 2013 - 17:16

Ich verstehe gerade nicht so ganz, was du dir von der Serie vorstellst, denkst du, dass es wie in Und täglich grüßt das Murmeltier, oder eben E8, in jedem neuen Durchlauf genau das gleiche passiert? So klingt das nämlich bei dir gerade.

blub 20. Januar 2013 - 00:05

noe es passiert nicht das gleiche, aber das ergebniss ist immer das gleiche und das ist für mich schlimmer als E8 die zwar vom inhalt sehr ähnlich bis gleich sind, aber einem höheren zweck dienen.

TMSIDR 16. Januar 2013 - 23:30

Stimmt, KnK hönnte man als Thriller mit Horror-Elementen bezeichnen, und die Filmreihe funktioniert sehr gut in meinen Augen.

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Bugy 16. Januar 2013 - 23:19

„also kann ich dem Studio gegenüber kritisch sein, ist mein gutes Recht.“

Dann beschwer dich nicht über KyoAni Hater XD. Zwischen Kritisch und ständiges bashen ist ein Unterschied.

„Und ich finde die Action in Gurren Lagann besser als in Transformers….ist halt kreativer animiert.“

Wer hätte das wohl gedacht.

„Was ist daran frech, dass ich von einer Serie die 2. Staffel noch nicht geschaut haben, weil ich die erste nicht sonderlich gern mochte?“

Das was du an der Serie Kritisierst, beschränkt sich meistens auf die Optik und dem durchdrehen der Charas. Letzteres wird…wie ich schon oft gesagt habe….in der 2 Staffel gut aufgeklärt. Deswegen kann ich die art Kritik nicht nachvollziehen. Das du die Episoden zum Teil langweilig fandst: Gut ok, ist deine Sache.

„Deen hat meiner Meinung nach Sankarea “

Nur seltsam das ich einige kenne, die ein Fate/Night einem Zero vorziehen, da hier wenigstens die Action gut umgesetzt wurde. Und nein, damit meine ich nicht nur deutsche Foren.

„die aber für mich noch lange nicht an die richtig guten J.C.Staff-Serien rankommt.“

Die richtig guten Serien ist aber schon Jahre her. Fällt dir was auf?

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TMSIDR 16. Januar 2013 - 23:34

KyoAni hat den Vorteil, dass sie technisch überzeugen, Deen überzeugt mit nichts durchgehend. Das ist schon ein Unterschied.

Ich habe Higurashi vor vielen Jahren gesehen, also ist es nun etwas schwierig zu sagen, was mir alles nicht gefallen hat. Mein Gesamteindruck bleibt aber.

Jeder kann über FSN denken was er will, trotzdem finde ich den Anime nicht sonderlich gelungen und stehe damit auch nicht alleine da.

Hmm, Bakuman finde ich sehr gut umgesetzt und Sakurasou no Pet na Konojo finde ich auch ziemlich gelungen, zumindest weitaus besser als Deen’s FSN oder Higurashi. Also fällt mir nix auf, sorry.

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Tamago 17. Januar 2013 - 23:28

Die Technik ist aber auch das einzige, womit KyoAni in letzter Zeit noch überzeugen kann, ansonsten gab es ehrlich gesagt seit K-On keine Serie mehr (wo nicht K-On drauf stand) die mich länger als 5 Folgen gehalten hat.

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m-chan 7. Februar 2013 - 01:07

Ich denke nicht dass es falsch ist die Serie nur an der ersten Stafel zu bewerten, immerhin war die 2. keines Wegs geplannt als sie die erste beendet haben. Ob einem nun gefällt was der Anime aus Higurashi gemacht hat darüber kann man sich streiten und kann wohl eh bestenfalls sehr subjektiev bewertet werden. Aber eins kann man definitiev sagen es ist eine verdammt schlechte Adaption des Originalwerks.

Was sich schon allein in der Tatsache zeigt das sie in der 2. Staffel eine arc hinzufügen mussten, um sachen zu zeigen die eigentlich schon in der ersten Staffel hätten sein müssen damit das ganze einen Sinn ergibt. Kurz gesagt kann man besonders die erste Staffel damit zusammen fassen: Möglichst viele Brutale Dinge zeigen auch wann man dafür auf Drama und wichtige Story Elemente verzichten muss.

Nur um ein paar Dinge zu nennen die ich dabei Kritisiere (Ich nenne hier bei weitem nicht alles aber nur um paar Dinge die mich bei der Adaption stören):

1. Der wichtigste Plot Twist in der Beziehung zwischen Shion und Mion fehlt komplett (Der allgemein sehr wichtig ist um die Beziehung der beiden gut zu verstehen)

2. Sie sind nicht wirklich darauf eingegangen was Keichis Sünde in der Vergangenheit war. (Was ein verdammt wichtiger Teil bei seinem Charakter war)

Versteh mich nicht falsch der Anime is nicht unbedingt schlecht, aber er nutzt einfach nicht das Potential was in ihm gewesen wäre.

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