Zu dem Thema schrieb ich bislang nur auf Twitter etwas, aber da nun endlich der Großteil der Anpassungen durch sind, verliere ich über das Thema hier nun doch noch ein paar Zeilen. Ist hier nun eh nötig, denn das Twitter-Widget musste dran glauben. 😉

Eigentlich war ich sogar pünktlich zum Stichtag mit allen nötigen Punkten durch (so weit ich das verstehe), aber da ich einige Funktionen einfach deaktiviert hatte, musste ich noch durch alle(!) Artikel durchgehen, um noch einige Reste zu entfernen. Das größte Kopfzerbrechen bereitete mir, dass es scheinbar nun ernster genommen wird, wenn beim Besuch einer Internetseite auch andere Anbieter mit Daten versorgt werden. Bei mir waren das Amazon, etwas Google über ein ReCaptcha-Plugin (Spam muss man ja auch bekämpfen) und Pixiv. Alle diese mehr oder weniger neugierigen Konzerne sitzen leider nicht in Europa, wodurch man entweder auf alles ganz klar hinweisen muss etc. oder man sie einfach entfernt. Zum Glück fand ich immerhin ein Plugin, dass Youtube-Links (WP YouTube Lyte) automatisch so umwandelt, dass sie erst durch einen Klick auf das Video tatsächlich Daten an Google senden.

Über Sinn und Verstand dieser ganzen Dinge lasse ich mich hier mal nicht aus, aber manchmal frage ich mich schon, ob die Leute, die „Angst“ vor Googles und Amazons Neugier haben, nicht eh allerlei Blocker laufen lassen, so dass die Kommunikation dann sowieso nicht mehr stattfindet. So ganz „schlimme“ Sachen wie Google Analytics hatte ich ja eh nie eingesetzt und ich verzweifelte dann schon kurz, als ich feststellte, dass es wenig Alternativen zu Googles ReCaptcha gibt, die man einfach mal fix einbauen kann. Ein paar andere Anpassungen, die im Theme nötig waren, damit das Kommentarfeld den Regeln entspricht, und das schon vorher installierte Antispam Bee halten den Spamangriff aber zum Glück nun auch in normalen Mengen. Die Entfernung der Pixiv-Einbettungen führen nun übrigens dazu, dass es keine Asuka-Geburtstagsartikel mehr geben kann (die alten Artikel sollten auch nicht mehr sichtbar sein). Sie wird dieses Jahr immerhin schon 17, aber vielleicht habe ich bis dahin ja noch eine andere Idee.

Wenn man schon am Blog schraubt, habe ich auch gleich mal den „Textbereich“ etwas verbreitert, denn in Zeiten von breiten Monitoren braucht niemand so viel Platz links und rechts. Bei der Gelegenheit hat sich auch das Format der Bilder im Kopf der Seite geändert, so dass ich neue erstellen musste. Hier werden bald auch noch weitere hinzukommen, damit sie sich seltener wiederholen. Leider sieht das Kommentarfeld nicht ganz perfekt aus und irgendwann setze ich mich da bestimmt auch noch mal dran, aber damals ging es erstmal darum, die Richtlinien irgendwie zu erfüllen. Ursprünglich wollte ich auch Geld in ein neues Theme investieren, aber da sich diese vor dem Kauf gerne darüber ausschwiegen, wie oft sie mit fremden Servern kommunizieren, war mir das dann doch zu viel Stress. Wie aufmerksame Leser auch sehen können, hat sich die Domäne nun zu kyoani.de geändert, damit das Konzept der Seite etwas zukunftssicherer ist. Da Kyoto Animation noch nicht mal in Japan die JP-Variante der Domäne nutzt, hoffe ich mal, dass sie diese unkommerzielle Fanseite durchgehen lassen…hüstel…

Es sollte auf der Seite übrigens auch eine kleine Cookie-Warnung kommen, wobei ich glaube, dass gar keine gespeichert werden…aber sicher ist sicher…und die Warnung ist immerhin recht klein. Und natürlich ist die Kommunikation mit der Seite nun auch SSL verschlüsselt, man fühlt sich gleich so viel sicherer! 😉

Nachdem ich seit Mai also mit dem Durchgehen durch alte Artikel verbracht habe und nur ein paar News-Artikel nach und nach der Vollständigkeit halber noch schrieb, geht der normalere Blogbetrieb nun wieder los. Da werde ich auch noch einiges altes nacharbeiten, aber der Content ist dann wieder etwas zeitloser als Neuigkeiten. Bald ist die Seite übrigens 10 Jahre online, hach, wie die Zeit vergeht…