Und ich bin immer noch dabei ältere Blogthemen nachzuarbeiten und deswegen gibt’s nun noch ein paar Impressionen aus Edinburgh mit rund einem Monat Verspätung…

Normalerweise hätte ich das Thema längst in der Versenkung verschwinden lassen, denn Animeblog / Haruhi-Schrein mit „Sightseeing-Fotos“ passt nicht ganz in mein Konzept, aber da JimmPantsu seine Saber nicht mitgenommen hatte (Feigling^^), packte ich spontan meine Figma Saber Lily ein, die damals Fate/Unlimited Codes beilag.

Da ich normalerweise keine Figuren in der freien Natur ablichte, möchte ich die Fotos ja nun auch mal ins Netz stellen. Wenn man sich schon leicht vor fremden Leuten lächerlich macht, dann muss das ja mit der ganzen Welt teilen (das Internet vergisst ja bekanntermaßen nix)^^.

Übrigens hat das obere Bild sogar recht viel Sinn, denn fast alle Fotos sind tatsächlich vor der Sichtung von Disappearance entstanden, das war ja der eigentlich Grund dafür, dass JimmPantsu und ich uns nach Schottland aufgemacht haben. „Disappearance“ selbst und mehr Fotos vom Kino hatte ich übrigens hier schon verfasst.

Einen richtigen Erlebnisbericht kann man übrigen hier lesen, ich begnüge mich nun mit ganz vielen Fotos und einigen dämlichen Kommentaren dazu^^;…

Die Fotos sind übrigens chronologisch und das erste Motiv ist nur ein Zeichen für meinen Lokalpatriotismus^^;.

Edinburgh Castle kann man eigentlich einfach nicht übersehen. Der Eintritt war zu hoch und die Zeit am Sonntag war zu kurz (davor sahen wir es wie hier nur aus der Ferne), um sich den imposanten Komplex mal von innen anzugucken. Nächstes Mal^^.

Manche Straßenzüge erinnerten mich irgendwie an ganz viele „Irish Pubs“ aneinandergeklebt – „English“ oder „Scotish“ Pubs habe ich hierzulande noch nicht als solche wahrgenommen. Diese bunten Häuser haben aber wirklich was.

Kontraste sind wichtig….

Die arme Kagami musste für ganz schön gefährliche Aktionen ihren Plastikköper herhalten. Also ich hätte mich da nicht oben drauf gesetzt…

Saber musste aber auch noch Kopf und Kragen riskieren, da war nämlich ein paar Meter weiter auf der gleichen Mauer und zum einen war es etwas windig und den Sturz hätte die Arme nie überlebt.

Regen ist zwar störend, aber zaubert auch mal einen Regenbogen an den Himmel *_*.

Hmm, ich bin mir nicht sicher, ob Kagami diesem Foto zugestimmt hat. Man muss ja Cosplayer immer fragen, ob man ein Foto machen darf…

Auf dem Weg zum Arthur’s Seat – ich hoffe nun wird klar, warum Saber mitreisen musste^^.

Diese Steintreppen waren doch etwas mühsamer zu bezwingen als meiner einer als Quasi-Stadtkind erhofft hätte. Beim Aufstieg dachte ich mir, wenn man hier stolpert, purzelt man ne ganze Weile und bricht sich dann auch noch alle Gräten.

Solch gefährliche Aktionen einen Tag bevor man Disappearance sehen kann zu machen, ist ja schon ganz schön mutig^^;…

Der „Aufstieg“ über diese Treppen war dann doch so mühsam, dass ich schnell wieder kurzärmlig rumlief, obwohl ich noch 2 Stunden zuvor in meiner Winterjacke fror (Mist, das reimt sich^^;).

Immerhin war die Aussicht dabei sehr schön, dass muss man mal so sagen…

Wäre das ein Videospiel gewesen, hätte man dem Leveldesigner Copy&Paste vorgeworfen. Das sieht da ja schlimmer aus als bei Force Unleashed 2!

Das letzte Stück auf die Spitze bestritt ich alleine. Dabei wählte ich zunächst einen etwas beschwerlicheren Weg, bei dem man doch auch mal sich etwas mit den Händen festhalten musste (zu meiner Verteidigung muss ich sagen, Bergsteigen habe ich nie geskillt, Hannover ist ja recht flach im allgemeinen und die größte Erhebung bei mir in der Nähe ist der Müllberg…a.k.a. Zentraldeponie Hannover Lahe…und der sollte besser nicht bestiegen werden.

Auf der „Spitze“ trieben sich doch allerlei Menschen rum, aber ich dachte mir, hier kennt mich eh keiner und die Leute sahen auch alle eher friedlich aus, deswegen zückte ich Saber. Allerdings war es oben so windig und der Stein auf der Spitze so uneben, dass sie einfach nicht stehen wollte. Sie machte natürlich ihrem Ahoge wieder alle Ehre und hatte auch noch hochhakige Schuhe an, die auch nicht gerade berühmt für ihre Stabilität sind. Deswegen musste ich sie beim Fotografieren festhalten -_-.

1-2m unter der Spitze war’s aber leerer und windstiller, so dass ich trotz einiger Beobachter doch noch ein paar Fotos gemacht habe, in denen Saber auch mal alleine stehen konnte.

Für den Abstieg vom Gipfel fand ich glücklicherweise einen einfacheren Weg, ein Königreich für Hinweisschilder^^;.

Als wir wieder ganz unten waren, wollte ich Saber zumindest auch noch mal richtigen englischen…äh…oder schottischen Rasen spüren lassen, aber ihre eingeschränkte Mimik lässt nicht allzuviel Freude dabei sichtbar werden…

Dieses Säulengebilde erinnert übrigens nicht ohne Grund an die Akropolis…

Bei Doppeldeckerbussen denke ich immer an London…

George IV. besuchte 1822 Schottland, in Hannover schaute er aber schon 1821 vorbei^^. Bei uns habe ich aber noch keine Statue von ihm gesehen, so dass ich das auch nur von Wikipedia weiß.

Nicht nur in Japan werden mal dt. Begriffe falsch verwendet, auch in Schottland nimmt man es mit der Grammatik nicht so genau. Aber vielleicht heißt der Inhaber einfach nur so oder die Einzahl gefiel denen einfach besser.

Ein Foto aus dem kostenlosen Bereich vom Edinburgh Castle. Als nächstes füllten wir noch etwas unsere Mägen und bewegten uns dann Richtung Kino, um die Schlange wartender Haruhiisten vor dem Kinosaal anzufangen^^.

Nach dem Genuss von Scott Pilgrim fanden wir neben dem Kino diese Filiale einer recht bekannten Spieleschmiede. Wikipedia hat mir eben noch erklärt, dass Rockstar North ja die Ur-Entwickler der GTA-Serie sind. Ihr Lieblingsspiel wird aber wohl noch immer Lemmings bleiben, damals waren sie ja noch unter dem Namen DMA Design unterwegs.

Vor dem Gebäude warteten wir dann auch auf den Bus, der zwar auf dem Fahrplan stand, die digitale Anzeigetafel aber von seiner Existenz nichts wusste. Als er dann kam, sind wir aber trotzdem eingestiegen und sicher beim Flughafen angekommen.

Zudem war der Plan mit die Nacht am Flughafen durchmachen, damit man den eh sehr frühen Flug (6:20) bequem nehmen konnte, eigentlich nicht so dumm, aber die Autofahrt von Bremen nach Hannover war doch arg anstrengend, denn die Augen waren von den Überstunden nicht begeistert und wollten viel lieber die Schotten dicht machen, aber irgendwann kamen wir ja hier an…

Die Aktion mit dem Kurztrip war zwar etwas anstrengend, aber eigentlich lief alles ziemlich reibungslos und Edinburgh ist wirklich eine sehr schöne und atmosphärische Stadt, in der man auch gut ein paar mehr Tage verbringen kann. Wir hatten wohl größtenteils auch mit dem Wetter ziemliches Glück und es war doch spürbar wärmer als in Hannover. Das Filmfestival an sich war auch super organisiert und man merkte, dass die Macher (mit dem Festivaldirektor unterhielten wir uns ja sogar kurz) mit viel Herzblut dabei waren.

Wenn noch mal ein ähnliches Festival mit guter Filmauswahl irgendwo stattfindet, würde ich wieder vorbeischauen, denn mit den passenden Billigfliegern treibt man sich auch nicht in den Ruin und Filme wie „The Disappearance of Haruhi Suzumiya“, „Evangelion 2.0“, „Trigun Badlands Rumble“ und „Summer Wars“ auf der großen Leinwand mit anderen Fans zu sehen sind unvergessliche Kinoerlebnisse.

P.S. JimmPantsu hatte auch ein paar Fotos von meiner Saber Lily gemacht, die ich hier auch mal präsentiere: