Eigentlich sollte der Artikel für einer Woche fertig sein, aber da kamen ein paar Kleinigkeiten dazwischen und schon ist es eine Woche später. ^^;

Es gibt diesmal etwas weniger Fotos als sonst, da mir irgendwie am Sonntag die Zeit zum Fotografieren ausging, aber für mehr Bilder verweise ich einfach mal auf JimmPantsu’s Artikel. Wie fast immer verzichte ich darauf, jede Person zu nennen, mit die man trifft, oder die gerade in Panels usw. dabei ist, da ich definitiv jemanden vergessen würde. ^^;

Die Connichi fällt bei mir immer alleine schon vom Drumherum etwas raus aus dem Con-Einerlei, da es die einzige Con ist, zu der ich mit Auto fahre und zudem regelmäßig eine Unterkunft bei Verwandten im „benachbarten“ Hann. Münden habe. So spare ich zumindest schon mal das Geld für eine Unterkunft.^^

Deswegen war’s auch kein Problem für mich, mal etwas früher als bei vielen anderen Cons anzukommen und so traf ich nur minimal später als geplant auf dem Con-Gelände um ca. 12:15 am Freitag ein. Etwas erschrocken war allerdings schon, denn die Parkplatzsituation war noch schlimmer als in den anderen Jahren. Ich war früher da und stand trotzdem weiter weg…aber groß wundern darf man sich nicht, wenn man sich überlegt, dass, wie mittlerweile bekannt wurde, 21.000 Besucher an dem Wochenende da waren. Da ist es kein Wunder, dass die (kostenlosen) Stellplätze langsam knapp werden…

Ein paar bekannten Gesichtern begegnete ich schon auf dem Weg zur Kasse, wo ich dann auf Johannes und JimmPantsu traf und nach etwas Verwirrung hatten letzterer und ich dann auch wenig später die Pressekarten in der Tasche, während Johannes sich wieder zum Arbeiten aufmachte. Irgendwie macht man sich am Anfang einer Con ja noch keinen großen Stress und die Cosplay-Suche begann noch recht langsam, bis die Eröffnung in Sicht kam, aber wie gewohnt wurden die Besucher etwas auf die Folter gespannt, denn die Tore öffneten sich mit rund 35 Minuten Verspätung, wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt.

Nach dem Betreten waren die 2 Kazé-Stände nicht zu übersehen, wo fleißig DVD/Blu-rays und Mangas verkauft wurden. Ich fragte u.a. mal kurz nach dem Epilog von Garden of Sinners und dieser wird, wie man erwarten konnte, nicht bei der BD-Box dabei sein. Ich würde aber mal sagen, da ja noch ein weiterer Film kommt, könnte dieser hier dann immer noch erscheinen. Ansonsten klang es zumindest so, als würde Blu-ray langsam besser laufen, aber das sieht man ja auch daran, dass das meiste nun auch auf blau erscheint.

Ganz in der Nähe waren auch Tokyopop und Animaze. Bei letzteren hatte ich auch mal wegen dem Timing der Untertitel bei Blood-C nachgefragt, aber es dauerte eine ganze Weile, bis das verstanden wurde und scheinbar fiel das wohl nicht auf. Man wird wohl mal deswegen mit dem Synchronisationsstudio reden….

Die Spieleschnmiede konnte man in diesem Bereich auch finden.

 An den Seiten des Foyers haben sich Fanprojekte, ein paar Händler und der Mangamarkt niedergelassen.

Seit dem letzten Jahr steht ja der Anbau zur Verfügung und der untere Bereich wurde wieder für den Händlerraum genutzt. Ich habe allerdings nur recht kurz mal einen Blick rein geworfen und nur die äußersten Stände gesehen und fotografiert.

Direkt über dem Händlerbereich befanden sich wieder Workshoprräume, der Games Room und Bring & Buy, da ich nichts zu verkaufen hatte, vergaß ich dieses Mal komplett da mal reinzuschauen. Ich vermute aber mal, dass es nicht mehr so eng und drückend dort ist wie in den anderen Jahren in dem Bereich, den man auch ohne Eintrittskarte betreten konnte. Ob die Verkäufe unter der kleineren Kundschaft litten, kann ich nicht sagen, aber eigentlich sollte man sich da keine Sorgen machen müssen, denn der AnimagiC-B&B läuft auch gut, und da brauchte man immer eine Karte. Bei den kleineren Conventions ist das ja sonst auch so.

2 Videoräume und der RPG-Bereich befanden sich in der Konferenzetage des Ramada, da habe ich persönlich aber nicht vorbei geschaut.

Wie im letzten Jahr gab es wieder Räume, die für die meisten Autogrammstunden genutzt wurden und ganz in der Nähe waren auch die Umkleideräume für die Cosplayer. Der Gesellschaftssaal wurde wieder meistens für Panels genutzt und der Blaue Saal (der alte Händlerraum) diente als „Ersatzfestssaal“ für Konzerte und Auftritte im etwas kleineren Rahmen. Der große Videoraum wurde wieder für die AMV-Nacht und einige Premieren wie Rurouni Kenshin The Motion Picture, Mardock Scramble Movie 2 und Berserk Movie 1 in den dt. Dub-Versionen genutzt. Zahlreiche Fansubs und z.B. auch ein One Piece Movie Special wurden dort auch gezeigt. Das generelle Animeprogramm bot schon eine ganz gute Auswahl an Serien der letzten Seasons, wobei man z.B. aus der aktuellen Season nichts gezeigt hatte. Ich finde allerdings wie andere auch etwas befremdlich, dass „Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes“ gezeigt wurde (samt passender Anzeige im Conheft für die anstehende BD-Box). Der Film ist super, aber der Zusammenhang mit Manga/Anime will mir nicht so ganz klar werden…

Essen und Trinken gibt es drinnen zu recht humanen Preisen (2€ für ein belegtes Brötchen z.B.) und draußen ließen sich auch bezahlbare Stände nieder.

Die paar Fotos entstanden am Sonntag, am Sonntag gab es weniger grüne Stellen auf dem Rasen.^^ 

Der erste Programmpunkt, bei dem wir reingeschaut haben, war das „Mirai no Neiro – the Sound of the Future 2012“-Konzert. Ich sah eine frühere „Version“ des Konzerts schon ein mal auf dem CosDay² und auch wenn die Technik hier schon etwas besser funktionierte, finde ich den 3D-Effekt nicht sonderlich gut gelungen, denn die „Leinwand“ (ein Moskitonetz) ist nicht groß genug, um tatsächlich eine richtige Konzertatmosphäre generieren zu können. Zudem fand ich die Projektion auch nicht sonderlich scharf. Vielleicht ist man aber mittlerweile durch das 3D im Kino so verwöhnt, dass man hier einfach nicht mehr so leicht mitgerissen wird. Das „Video“ an sich war aber mit seiner Begrüßung und der Choreographie sehr niedlich gemacht. Den Ton habe ich auch recht gut in Erinnerung. Zur Begrüßung waren übrigens auch Toshihiro Fukuoka (Chef-Redakteur der Zeitschrift „Weekly ASCII“, war auch bei MIKUNOPOLIS 2011 in Los Angeles involviert) und Satuki ga Tenkomori (Komponist und DJ in Tokyo, komponierte Ending für Oreimo) auf der Bühne. Es gab auch noch ein Vocaloid-Panel „Über den Charakter hinaus“ am Samstag, das ich aber nicht besucht habe.

Als nächstes stand die Eröffnungsveranstaltung an, die ich erst leicht verspätet erreichte, aber rechtzeitig genug, um die Vorstellung der Ehrengäste zu sehen.^^

Faylan, Chihiro Yonekura und Yoko Ishida – den Gästen wurde im „Hawaii“-Stil übrigens immer ein Getränk gereicht.

Mamoru Yokota machte gleich schon mal klar, dass er gerne etwas rumalbert und sich nicht sonderlich ernst nimmt. ^^;

Toru Furuya zeigte gleich mal die scheinbar typischen Fähigkeiten eines Seiyuus mit sehr viel Charisma vor Publikum zu sprechen.

Gainax-Chef Hiroyuki Yamaga war als Stammgast natürlich auch wieder dabei.

Die 3 machten das Vocaloid-Panel, das ich oben erwähnte.

Die Sieger des Doujinshi-Wettbewerbs wurden gekürt.

Yasuhiro Irie stellte sich kurz vor.

Die beiden „Yaoi“-Mangaka Hinako Takenaka (durfte man nicht fotografieren) und Ayano Yamane schauten natürlich auch vorbei.

Diese Eröffnung war weitaus kürzer als die vom letzten Jahr und auch etwas „unspektakulärer“, erfüllte aber ihren Zweck, die Gäste vorzustellen. Im Anschluss fand noch die Verleihung des Pochi Awards statt, die ich mir aber nicht angeschaut habe – ich wollte zumindest noch etwas Cosplay jagen am Freitag. ^^;

Hier trotzdem mal die Gewinner:

Anime Film: One Piece Movie 6 (KAZE)
Anime Serie: High School of the Dead (Nipponart)
Manga International: Blue Exorcist (KAZE)
Manga National: Soul Sanctum (EMA)
Musik CD: Legend of Zelda (Nintendo)
Videospiel: NosTale Akt 5.2 (Gameforge)

Viel Zeit blieb zum Fotografieren eh nicht, denn für unser berüchtigtes Endless Eight Team stand wieder der Anime Quiz auf dem Programm. Wenn wir nicht so unglaubliche Kulturbanausen wären und beim Japan-Teil der Fragen durchgehend versagen, hätten wir auch mal wieder Chancen auf den 1. Platz, aber so mussten wir uns „nur“ mit dem 2. zufrieden geben. 😉

Allerdings werden die Fragen irgendwie von Jahr zu Jahr schwieriger, aber vielleicht werde ich auch von Jahr zu Jahr vergesslicher bzw. blöder, kann auch sein…

Spaß macht das ganze aber wirklich sehr, und unser diesjähriges Team aus JimmPantsu, Akatora, Johannes und mir konnte zumindest etwas bei verschiedenen Fragen glänzen.^^

Eigentlich hatten wir dann vor, uns noch das Freitags-Konzert von Faylan, Chihiro Yonekura und Yoko Ishida anzuschauen, aber da die „Preisvergabe“ (ich bekam u.a. das PC-Spiel Deponia und die DVD Genius Party) etwas länger dauerte, wären wir da eh zu spät gekommen. Deswegen sammelten wir noch ein paar Leute ein und erlegten dann ein paar Döner in der Nähe.

Danach unterhielten wir uns noch ne Weile, bis JimmPantsu sich in die AMV-Nacht absetzte und oldsqL und ich uns in die Richtung meiner Verwandten bewegten. Da diese oben im Haus eine leere Wohnung haben, war es kein Problem, dass er da auch noch in einem eigenen Zimmer unterkommen konnte.

Am Samstagmorgen schauten JimmPantsu und ich bei einer kleinen Presseveranstaltung vorbei, wo einem kurz die Highlights der Convention erzählt wurden, und noch ein paar Infos zu den Fotografierregeln näher gebracht wurden. Letztere fand ich etwas anstrengend, so dass ich das Fotografieren während der Konzerte einfach ganz gelassen haben. Für uns stand dann nach etwas Cosplay-Suche das Panel mit Toru Furuya auf dem Plan.

Er hat in vielen „klassischen“ Anime mitgesprochen, z.B. Amuro Ray in Mobile Suit Gundam, Mamoru Chiba/Tuxedo Mask in Sailor Moon, Yamcha in Dragonball oder Pegasus Seiya in Saint Seiya.

Das Panel an sich war sehr unterhaltsam, denn man merkte schnell, er war schon auf vielen internationalen Conventions und bot z.B. gleich an, auf Wunsch auch kurze Sätze von Charakteren zu sagen.

Und er sang sogar zweimal! Das einzige Problem, was ich mit dem Panel hatte: Ich kannte so gut wie gar keine der Serien, an denen er mitgewirkt hat. ^^;

Gleich danach folgte für mich das Mamoru Yotoka Panel, der z.B. als Produzent an Kanon 2002 und dem Air-Film mitgewirkt hat, Animation Director bei einigen Death Note-Folgen war und bei einigen Serien wie Magical Canan das Charakterdesign beisteuerte. Er zeichnete fast während des gesamten Panels Charaktere aus Werken, an denen er mitgewirkt hat, und wie zuvor bei Toru Furuya konnten hier eher die Oldschool-Anime-Fans ein paar Fragen unterbringen. Er war ziemlich ehrlich, alberte viel rum und es war zudem ganz witzig, dass Hiroyuki Yamaga und Yasuhiro Irie auch im Publikum saßen.

Ich fragte übrigens in dem Panel etwas wegen Arakawa under the Bridge und darauf fing er an das folgende zu zeichnen:

Nach dem Panel verteilte er seine frischen Werke und da ich mich als Fragensteller vorstellte, durfte ich es mitnehmen. *_*

Zur gleichen Zeit fand übrigens die Podiumsdiskussion zum Urheberrecht statt, die aber mittlerweile auch bei YouTube gelandet ist:

[youtube width=“600″ height=“500″]http://www.youtube.com/watch?v=zpnFL6zOz2g[/youtube]

Ich hatte mir davor schon recht kritisch zu der Veranstaltung geäußert, da es für mich gar keine Diskussion gibt, ob z.B. die deutschen Anime-Publisher es überleben würden, wenn Fans ihre Werke frei runterladen dürften: Nie im Leben! Das Thema Anime wurde seltsamerweise eher selten angesprochen, sondern eher die Angst von Fanartmachern Ärger zu kriegen. Wie nicht anders zu erwarten, spulte das Piratenmitglied auch ganz gerne mal etwas Werbegeblubber für seine Partei ab, er ist halt auch nur Politiker…

Da war das Panel mit dem japanischen Ehrengast doch interessanter, wobei ich bei dem Urheberrechtspanel gerne eine Frage untergebracht hätte.

Nun hatte ich auch mal wieder etwas frei, bis wir uns bis zum Konzert von Faylan, Yoko Ishida und Chihiro Yonekura wieder zu mehreren trafen. Während der eine Teil unseres Grüppchens sich nach oben zu Sitzplätzen bewegte, traf ich mit einigen anderen mit Leuchtstäben bewaffnet unten vor der Bühne, irgendwie sitze ich einfach nicht gerne bei solchen Konzerten. Im Gegensatz zur AnimagiC werden bei der Connichi in der Regel dann die Stühle weggeräumt, was sich positiv auf die Konzertatmosphäre auswirkt.

Mit etwas Verspätung ging es los und jede sang erstmal ein Lied und dann versammelten sie sich zur Begrüßung zusammen auf der Bühne. Danach sang jede 2 Lieder und dann folgte wieder eine Ansage der 3. Hier verließ ich dann den Saal, da ich für mich die einzige Chance nutzen wollte, von Yasuhiro Irie auf der Con Unterschriften einzusammeln.

Das ganze Konzert ist von Fans sogar bei YouTube hochgeladen worden und da ich nicht weiß, ob das wirklich so gewollt ist, verlinke ich das mal nicht. Allerdings konnte man dort auch eine Songliste finden:

Chihiro Yonekura : Arashi no Naka de Kagayaite (Mobile Suit Gundam: 08th MS Team Opening & Ending)
Faylan : Dead End (2. Mirai Nikki Opening)
Yoko Ishida : Ai no Senshi (Sailor Moon)
Ansage 1
Chihiro Yonekura : Butterfly Kiss
Chihiro Yonekura : Pandemic!! (ぱんでみっく!!) Yondemasu yo, Azazel-san (Opening)
Faylan : Dark Side of the Light (Ga-Rei Zero)
Faylan : Last vision for last (Hyakka Ryouran/Samurai Girls)
Yoko Ishida : Open Your Mind (Ah! My Goddess Opening)
Yoko Ishida : White Destiny (Prétear Opening)
Ansage 2
Chihiro Yonekura : For Fruits Basket (Fruits Basket)
Faylan : Toki wo Koete (Mobile Suit Zeta Gundam Opening)
Yoko Ishida : Let me be with you (para para version)
Ansage 3
Chihiro Yonekura : Will (Hoshin Engi Opening)
Faylan : Mind as Judgement (Canaan Opening)
Yoko Ishida : Otome no Policy (Sailor Moon)
Collaboration : Cruel Angel’s Thesis (Neon Genesis Evangelion Opening)

Leider hörte ich das Canaan OP und vor allem das NGE OP (als Cover) nicht…aber nun gut, so ist das nun mal, wenn man wie ich zu viele Programmpunkte unterbringen möchte auf einer Con…
Der Ton war ziemlich gut und die 3 haben eine tolle Stimmung verbreitet und hatten sichtlich Spaß bei der Sache. Zwar fand ich May’n letztes Jahr auf der Connichi und Kalafina dieses Jahr auf der AnimagiC doch noch einiges besser, aber man kann wohl nicht immer nur die richtig bekannten Leute rüber holen. Immerhin war die Idee mit 3 Sängerinnen in einem Konzert gut, wobei dann natürlich die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass die „Lieblingslieder“ von einem gesungen werden.
Etwas blöd fand ich dann allerdings, dass das frühere Verlassen des Konzerts gar nicht so viel gebracht hat, denn ich stand eh ganz am Ende der Schlange zur Signierstunde von Yasuhiro Irie, denn zwar war ich fast pünktlich, aber nach mir stellte sich eh nur noch eine Person an. Da hätte ich tatsächlich rund eine halbe Stunde später kommen können. -_-
Ich ließ mir dann die Rückseite vom 5. Volume von Hanasaku Iroha signieren, denn er zeichnete die Storyboards für 2 der Episoden auf der Scheibe (die Strandepisoden). Ich war auch etwas am Überlegen, ob sich da nicht ein Fehler in ANN oder Wikipedia eingeschlichen hatte, aber da er Ohana auch gezeichnet hatte, wird das wohl richtig gewesen sein. ^^;
Zudem war er als Hauptregisseur bei Fullmetal Alchemist: Brotherhood tätig, zudem bei der letzten Folge als Animationsregisseur und deswegen legte ich ihm dann noch das letzte US-Volume hin.
Ich fand sehr schade, dass er nur einen Zeichenworkshop gab und kein Panel, denn zu seinen Werken hätte ich ihm gerne Fragen gestellt.
Im Anschluss ging es dann gleich weiter für mich mit der Signierstunde von Faylan, Yoko Ishida und Chihiro Yonekura (die übrigens auch kein Panel hatten) und glücklicherweise konnte ich mich da gleich zu ein paar bekannten Leuten gesellen. Alleine in lange in Schlangen stehen ist so langweilig!
Leider durfte man wegen dem Andrang sich nur eine Unterschrift pro „Anstellen“ holen, so dass mein Katanagatari Vol. 11 (das Ending stammt von ihr) unsigniert blieb, sondern nur meine Valkyria Chronicles 3 OVA OP „Tomoshibi“ bekam eine Unterschrift (Faylan war sichtlich begeistert^^). Als ich danach gerade mein Zeug einpacken wollte, kam eine Japanerin an, stellte sich als Faylan’s Managerin vor und machte ein Foto (danke an Kiwi für den Tip!)…
Hier kann mal mein Foto von der Unterschrift:

Bei den anderen beiden hatte ich keine CDs zur Hand zum Signieren, sondern ließ mir dann Season 2 von Ah! My Goddess bzw. das Love Hina Christmas Special signieren (Chihiro Yonekura’s Winter Wish finde ich echt toll *_*).

Man konnte vor Ort auch CDs von Chihiro Yonekura und Yoko Ishida kaufen, die aber recht schnell wieder ausverkauft waren.

Im Anschluss folgte der AMV-Wettbewerb, der traditionell immer am Samstagabend stattfindet. JimmPantsu hat sich die Mühe gemacht und die meisten Videos verlinkt, so dass ich das gleiche hier nicht wieder runter beten werde. Insgesamt war das Niveau spürbar höher als beim letzten Jahr, nur sollte man das ganze etwas zeitlich optimieren, denn am Anfang noch mal gefühlt 15 Minuten damit zu „verschwenden“ Abstimmzettel zu verteilen, fand ich etwas übertrieben. Da müsste sich auch eine schnellere Lösung finden lassen. Im offenen Wettbewerb gefiel mir Fame von JadeCharm sehr gut (habe ein Faible für Dance-AMVs). Im exklusiven Wettbewerb gewann ein, nennen wir es mal, Haruhi-Fanfiction-AMV, das leider online noch nicht aufgetaucht ist. Am besten gefiel mir aber Platz 3 mit Friendship is Wurst von Lapskaus. Auch das Video mit dem Sankarea-Teil (Under Your Spell von Pic4) fand ich sehr schön passend für Rea und GO²!?! von ceddic hat bei mir auch einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Bei ein paar Videos gab es wieder Probleme beim Abspielen und da gelobe ich mir doch zuhause mein stabil laufendes XBMC…

Wenn ich mich recht erinnere, war es nach 1 Uhr, als ich den Saal verließ, also irgendwie sollte man den Wettbewerb zeitlich etwas optimieren…

Der Sonntag begann mit dem Screening von EA’s Rock, GAINAX aktueller Realserie und dem anschließenden Q&A Panel mit Hiroyuki Yamaga.

Das ganze fand im Blauen Saal statt, der aber nicht gerade besonders gut besucht war, aber zur gleichen Zeit fand ich auch der WCS-Vorentscheid statt. Die Fragen waren zumindest ganz gut, auch wenn natürlich die obligatorische Evangelion-Frage nicht fehlen durfte.

Dann bewegte ich mich zu Shinji Schneider’s Auftritt im Festsaal, der sein Programm von der gamescom präsentierte.

Natürlich ging es hierbei dann nicht um Manga, Anime oder die Con-Szene, sondern um Videospiele.

Ich muss sagen, es ist meiner Meinung nach sein bislang bestes Programm, da die lange Geschichte der Videospiele genug Angriffsfläche bietet und ich sogar die meisten Titel kannte. Da spielte dann wohl auch noch Nostalgie mit, das mir das ganze so gut gefallen hatte.^^

Ich hoffe, er kehrt nächstes Jahr wieder normal in die deutsche Con-Szene zurück, denn er bietet eine angenehme Abwechslung zum sonstigen Showprogramm.

Anschließend schaute ich noch kurz bei der Signierstunde von Toru Furuya vorbei, bis es schließlich Zeit für die Abschlussveranstaltung war.

Die 3 Sängerinnen haben jeweils noch ein Lied gesungen.

Es wurde wieder den Helfern gedankt und sie durften sich etwas feiern lassen.

Die Ehrengäste kamen noch einmal alle auf die Bühne und wurden verabschiedet.

Die Gewinner des WCS-Vorentscheids wurden verkündet.

Auch die Gewinner des AMV-Wettbewerbs bekamen ihre Preise.

Das Gewinnervideo wurde noch einmal gezeigt.

 

Ein paar weitere Preise an Wettbewerbsgewinner wurden überreicht, z.B. vom Go-Turnier.

Und natürlich wurde auch der Termin der nächsten Connichi verkündet. Sie wird vom 13.-15. September 2013 stattfinden und der „Freitag, der 13.“ soll sich als Thema in der Convention wieder finden lassen. Um ca. 17.00 war die Connichi 2012 damit zu Ende, wobei ich mich mittlerweile frage, warum diese Convention eigentlich verhältnismäßig früh zu Ende geht. Vielleicht wäre der Freitag etwas weniger vollgestopft mit Programm, wenn man sie noch 1-2 Stunden länger laufen lassen würde, wie z.B. die AnimagiC das macht.

Ansonsten war es wieder eine gewohnt gelungene Convention, die ich diesmal nur vom Programm her nicht so überzeugend fand wie andere Jahre. Richtig spannend fand ich dieses Mal keinen der Ehrengäste, und das mag vielleicht an meinem Geschmack liegen, da ich eher aktuellere Serie mag, aber irgendwie ist es schade, wenn die größte Convention in diesem Bereich in Deutschland hier nicht mehr bieten kann. Vielleicht sollte man mehr mit den Publishern zusammen arbeiten, um interessantere Leute mit aktuellen Projekten nach Deutschland zu holen. Etwas seltsam fand ich auch, dass es 2 Yaoi-Mangaka gab, aber niemanden für das „männliche“ Publikum. In diesen Punkten hat die AnimagiC wirklich bessere Arbeit geleistet.

Zudem sollte man die Verspätungen noch etwas besser in den Griff kriegen, denn gerade wenn man viel Programm wahrnehmen möchte, ist es nervig, wenn man dadurch unnötig Stress bekommt. Auch die Entkoppelung von Signierstunden und Panels empfinde ich doch etwas weniger gelungen, denn wenn man in der Schlange zu einer Signierstunde steht, und man hört mit, dass einige gar keinen Bezug zum Ehrengast haben und gar nicht wissen, was er gemacht hat, dann finde ich das schon etwas schade. Die „richtigen“ Fans sitzen dann meistens eh auch im Panel.

Richtig toll an der Connichi sind dann aber die fannäheren Programmpunkte wie der AMV-Wettbewerb oder auch der Anime Quiz, die viel Spaß machen. Und am besten ist an der Convention sowieso, dass sie das Quasi-Muss für die meisten Con-Gänger im Jahr ist und man nahezu jeden dort finden kann. Vor allem wenn wie dieses Jahr das Wetter so toll mitspielt, bekommt man im Park und rund um die Convention jede Menge tolles Cosplay geboten und trifft einfach gefühlt jeden. Wer noch nie auf einer Convention war, wird auf der Connichi keine großen Probleme haben, Anschluss zu finden, denn jeder Teil der Fanszene ist hier irgendwie vertreten, ob nun Coplayer, Fansubber, AMV-Macher oder Blogger, hier läuft man sich über den Weg. Es ist kein Wunder, dass die Connichi so beliebt ist, denn für die 45€ für das Wochenende bekommt man sehr viel Programm und die Atmosphäre ist einfach sehr angenehm. Für viele ist sie einfach das Highlight des Jahres und das hebt dann auch die Stimmung sehr. Wer nächstes Jahr mal vorbei schauen möchte, sollte nur möglichst früh die Karten kaufen, denn die sind meistens innerhalb von 2-4 Wochen weg. Und wenn einem dann doch etwas dazwischen kommt, ist es kein Problem diese wieder zu verkaufen. Die Nachfrage dafür ist mehr als hoch genug.^^

Viele Programmpunkte, die hier nicht erwähnt wurden, werden übrigens im kommenden Connichi-Podcast besprochen werden, der in den nächsten Tagen online gehen sollte.