Letzten Herbst ging es wieder nach Japan und natürlich wurde fleißig eingekauft. Die Kyoani Shop – Artikel werden allerdings in den weiteren Artikeln behandelt.

Dieses war nun mein vierter Japanurlaub und der zweite von CupcakeStar. Deswegen wussten wir schon in etwa, nach welchen Geschäften wir Ausschau halten mussten. Zudem habe ich mir angewöhnt, vor dem Urlaub schon zu überlegen, nach was ich suchen möchte. Dann kann man auch gleich online in Ruhe prüfen, wie viel der Kram denn in etwa gebraucht gehandelt wird. Zudem hilft es einfach, wenn man sich Ziele in Läden setzt, sonst wird man schnell vom Angebot überwältigt und wirft zu früh Geld aus dem Fester / verbraucht wertvollen Platz im Koffer, und kann dann bei „wichtigerem“ Zeug nicht mehr zuschlagen.

Interessant fand ich, dass es große Preisunterschiede bei gleichen Artikeln in ähnlichem Zustand in den Mandarakes gibt (Tokyo/Osaka), sogar zwischen den beiden Filialen in Osaka. Kyoto Animation Artikel aus dem offiziellen Shop findet man leichter in den Book Offs / Lashinbangs in Kyoto und Osaka, während Idolmaster leichter in Tokyo zu finden war, hatte ich das Gefühl. Dieses Mal ging ich das Risiko ein und kaufte Einzelvolumes einzeln anstatt als Set, da diese in den ersten Läden so viel billiger waren. Als ich schon einen größeren Teil angesammelt hatte, fand ich dann günstige Sets in einem anderen Laden… naja, am Ende konnte ich alles komplettieren für vertretbare Preise, aber bei erfolgreicheren Serien sollte man scheinbar am besten geduldig sein und auf das Set warten, sagt mir mein Gefühl nun…

Die erste richtige The Idolm@ster – Serie (ignorieren wir mal das schreckliche Xenoglossia) war für mich eine sehr positive Überraschung. Die Serie sieht hübsch aus, ist auch sehr dynamisch animiert und bietet inhaltlich auch sehr viele unterhaltsame Folgen, die es schaffen die Idols sympathisch vorzustellen. Das Drama finde ich auch durchaus in Ordnung und fast alles bewegt sich für mich auf einem weitaus höheren Level als das hierzulande bekanntere Love Live. Da ich die Serie damals bei der Ausstrahlung nicht sah und erst weitaus später nachholte, kam ich gar nicht mehr in Versuchung die Serie zu importieren. Da die Serie immer noch nicht im Westen lizenziert wurde, entschloss ich mich aber trotzdem sie mir aus Japan noch zuzulegen. Deswegen machte ich mich in Japan dann auch auf die Suche nach der großen Fassung inklusive den PS3-Gravure for You-Spielen. Da kam der Sammler dann in mir durch. 😉

Neben dem Volume 1 mit Artbox gehören noch 8 weitere Volumes zu der Serie, die ich nach und nach in den Läden fand.

Das erste Volume kostete gebraucht noch ca. 3.000 Yen, wenn ich mich recht erinnere, ging aber neu damals auch für 19.800 Yen über Tresen…

Dafür ist das Set doch sehr umfangreich mit dem kompletten The Idolm@ster 2-Spiel, dessen Soundtrack, Gravure for You Vol. 1 für PS3, „Postkarten“, Booklets und natürlich den ersten Folgen der Serie. Die Box finde ich auch wirklich schön, auch wenn dort dann nur die Serie drin Platz findet. Die Gravure for You – „Spiele“ und ein Teil des anderen Bonuskram müssen woanders gelagert werden.

Weniger geplant war Puchimas! zu kaufen, was ich noch gar nicht komplett gesehen hatte. Da dies aber einer der witzigeren „Begleitkurzanimes“ ist, konnte ich bei dem Preis inklusive Box von S1 nicht widerstehen.

In anderen Läden habe ich die Serie bei weitem nicht mehr so günstig gesehen, bin also froh, dort spontan zugeschlagen zu haben.

Zwar fand ich den Little Busters! Anime nicht sonderlich berauschend, wollte ihn aber noch mal schauen, hatte aber hier weniger Lust mir die Sentai-BDs zu holen. hier hat man übrigens einen der wenigen japanischen Serienveröffentlichungen mit englischen Untertiteln vor sich. Im Vornherein sah ich schon, dass die Serie in Japan ziemlich günstig gebraucht war, also stellte ich mich der Aufgabe, die Volumes zusammen zu sammeln. Günstiger als der Sentai-Originalpreis war es dann am Ende sogar. Allerdings fand ich später auch günstige Gesamtsets. Die Bildqualität fand ich aber hier recht enttäuschend. Viel Schärfe hatte ich eh nicht erwartet, aber schon in den ersten Szenen zeigte sich in Verläufen, dass etwas bei der Bitrate gespart wurde.

Käufer in Japan konnten sich nach Einsendung eines Nachweises, dass sie alle Volumes gekauft haben, sich noch eine Bonus-Folge zuschicken lassen, die ich verhältnismäßig teuer auch noch gekauft habe.

Die 2. Staffel namens „Refrain“ fand ich deutlich besser als die erste und zudem sind hier auch die EX-Bonusfolgen dabei, die ich noch nicht kenne, also sammelte ich hier auch los. Bei dieser Veröffentlichung fehlen dann leider die Untertitel.

Beim Wake Up, Girls! – Film für den Preis konnte ich mich nicht zurückhalten. Er gefiel mir damals sehr gut und irgendwann muss ich mir auch mal die 1. Staffel zulegen. Bei der zweiten bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob ich mir die noch anschauen sollte… die Screenshots machten mir Angst…

Als Bonus ist bei der Veröffentlichung das Script und eine Single dabei.

Wie ich später herausfand, gehört zu dieser Blu-ray zur Madogatari-Ausstellung wohl noch etwas anderes, aber eigentlich reichen mir auch erstmal die Videos, die auf der Scheibe sind. U.a. sind z.B. die Videos enthalten, die man sehen konnte, während man in der Schlange stand, und auch verschiedene Varianten des „neuen“ Madoka Magica Concept Movies (ca. 5-6 Minuten lang). Ich finde, das ist ein ganz schönes Andenken an die tolle Ausstellung, die wir durch Zufall zum Jahreswechsel 2015/2016 besuchen konnten.

An einem der ersten Tage fanden wir für wenige hundert Yen diese dicken Artbooks zu Kanon und Little Busters!.

Beide enthalten größtenteils die CGs und sind bei Kanon auch so explizit wie bei der originalen Visual Novel.

Für den geringen Preis mussten wir da zuschlagen…

…wobei man später beim Packen wieder merkt, wie schwer Bücher doch sein können. ^^;

Da ich letztes Mal schon manch günstiges Tales-of-Spiel in den einschlägigen Gebrauchtläden fand, recherchierte ich dieses Mal zuvor etwas, welche Fassungen es für welche Konsolen gibt und so griff ich dann bei diesen Fassungen zu.

Zwar habe ich fleißig die Blu-rays zu Free! gekauft, aber bei den Singles hatte ich noch Lücken, die man natürlich gut in den Gebrauchtläden füllen konnte.

Ich erinnerte mich dunkel daran, dass ich das Opening von Kancolle mochte (Akino from bless4 – Miiro), also griff hier spontan zu.

Die Soundtracks zu K-ON!, Free! und Kyokai no Kanata fehlten mir auch noch, also nutzte ich die Gelegenheit. Ich verpasste zudem zuvor den Theme Song von A Silent Voice in der LE zu kaufen, also wurde es dann spontan die normale Fassung.

Auch die Character Songs von Phantom World hatte ich noch nicht und bei dem einsamen Character Song zu Nano aus Nichijou konnte ich mich nicht zurückhalten.

Während ich gar nicht erst anfangen werde, Radio CDs zu Free! zu sammeln, konnte ich bei den günstigen Boxen mit den Character Songs nicht nein sagen….

Die Character Songs aus der ersten Staffel.

Die Duet-Sammlung…

…und der zweite Schwung an CDs für die 2. Staffel. Die erste Box konnte ich leider nicht finden.

Ultimatemegax machte mich während des Urlaubs darauf aufmerksam, dass Ayano Takeda (Autorin der Sound! Euphonium Romane) zufälligerweise in einem Bücherladen, der sich direkt an ihrer alten Universität befindet, signierte. Deswegen trafen wir uns vormittags, um uns anzustellen, aber zum Glück wurden einfach durchnummerierte Zettel verteilt an Käufer einer Novel, damit man später einfach zur eigentlichen Autogrammstunde wiederkommen kann und schon mal vorreserviert hat.

Die Schlange ging dann quer durch den ganzen Laden und wir waren vermutlich die einzigen Ausländer dort. Ayano Takeda war dann auch etwas erstaunt über uns, war aber sehr nett und es war schon ein tolles Erlebnis, sie so mal aus der Nähe sehen zu können. Interessant fand ich, wie oft die Leute sich kurz mit ihr unterhalten haben. Der Männeranteil war übrigens sehr hoch, auch wenn die Novel eigentlich auch das weibliche Publikum ansprechen könnten sollte.

Wir sahen öfters Cold Stone Creamery Filialen mit ihrer Werbung für ihre Yuri on Ice – Eisbecher und kurz vor Ende des Urlaubs schafften CupcakeStar und ich uns Becher zu holen. Das Eis war nicht gerade günstig, aber schmeckte gut und die Frau hinter dem Tresen sang bei der Zubereitung auch immer noch jedem etwas kurz vor – was schon irgendwie charmant ist. Die Becher haben wir natürlich als Andenken behalten. ^^

Ultimatemegax machte uns kurz vor dem Urlaubsstart/Abflug darauf aufmerksam, dass es an dem Samstag der KyoAni Do Fan Days 2017 abends zwei Stage Greetings mit den vier Haupt-Seiyuus vor dem zweiten Sound! Euphonium Film geben würde. Irgendwie gelang es uns, dafür noch Karten recht weit hinten zu bekommen (bei den Stage Greetings wollen die Leute vorne sitzen) und so konnten wir Ayaka Asai (Hazuki Katō), Chika Anzai (Reina Kōsaka), Moe Toyota (Sapphire Kawashima) und Tomoyo Kurosawa (Kumiko Ōmae) zuschauen, wie sie rund 15 Minuten lang auf der Bühne rumalbern. Die Chemie zwischen den vieren stimmt und besonders niedlich war, als ein Mikrofon kaputt ging und sie zwei eins teilen mussten und die anderen zwei das dann auch taten, damit sie aneinander kleben können. Natürlich hat man wenig inhaltlich davon, wenn man kein Japanisch spricht, aber ich wollte gerne so ein Stage Greeting mal live sehen und da die Karten ungefähr so teurer wie die normalen für den Film waren, hat sich das definitiv gelohnt. Vor allem die vorderen Reihen leerten sich nach der Begrüßung übrigens, so dass klar wurde, dass viele wohl nicht wegen Film dorthin gekommen sind.

In Japan hat es sich bei Anime-Filmen ja durchgesetzt, dass man in vielen Kinos ein Extra bekommt, das sich öfters ändert, um Leute zu motivieren, mehrmals ins Kino zu gehen. Für uns gab es den niedlichen Druck oben, der mich sehr an die K-ON!-Cover erinnert.

Vor dem Film gab es dann ein weiteres „Extra“: Eine kurzer, leicht animiertes Video mit den Charakteren wird gezeigt und dann wird man darauf aufmerksam gemacht, dass man gleich ein Foto(!) machen soll.

Ja, man darf offiziell die Kinoleinwand abfotografieren, um diese Szene festzuhalten…

Der Film selbst fasst die zweite Hälfte der zweiten Staffel zusammenfasste. Schon den ersten Film fand ich für einen Zusammenfassungsfilm sehr gelungen, aber dieser hier konnte mich noch mehr überzeugen. Es fiel fast gar nicht auf, dass es eigentlich mal viel mehr Material zuvor gab und die neuen Szenen boten u.a. sogar nun das Konzert am Ende, das zuvor nicht gezeigt wurde.

Natürlich kaufte ich mir auch noch das „Souvenirmagazin“ zum Film, das in den Kinos verkauft wurde.

Zudem schlug ich auch beim Gegenstück zu Free! Take your Marks zu:

Zu dem Film verlor ich schon ein paar Worte im Artikel zum Sound-Event.

In einem Mandarake fanden wir das „Official Pamphlet“ zum zweiten K-ON!-Konzert.

Zudem schauten wir uns auch noch den ersten Fate/stay night: Heaven’s Feel Film im Kino an, der natürlich ohne Japanischkenntnisse schon etwas schwieriger zu verstehen ist. Da ich die Visual Novel aber komplett gespielt hatte, konnte ich der Handlung ganz gut folgen. Interessant fand ich, dass sie die Teile, die man schon aus UBW kannte, sehr schnell abgearbeitet haben. Der Actionanteil ist generell nicht sonderlich hoch, wobei ein Kampf über fahrende Lastwagen schon sehr spektakulär aussah (CGI war aber gut erkennbar). Etwas schade fand ich da nur, dass man den Ortswechseln in dieser Szene nicht gut folgen konnte. Da habe ich schon weniger verwirrende und gleichsam tolle Kämpfe gesehen. Richtig eine Meinung werde ich mir aber erst bilden können, wenn ich ihn mit Untertiteln gesehen habe.

Beim „Pamphlet“ habe ich natürlich zugeschlagen.

Zudem habe ich mir noch die Wallscroll gegönnt, die im Kino verkauft wurde. Vieles andere aus dem Sortiment war schon ausverkauft, als wir da waren.

Relativ spontan schauten wir auch im ufotable café vorbei. Zwar musste man sich eine Nummer vor Ort holen (im Prinzip einen Termin), aber wir hatten Glück und kamen dann einfach einen Slot rund 30 Minuten später. Natürlich war das vorherrschende Thema der neue Film und an den Wänden hingen wieder Originalzeichnungen aus dem Film. So konnte man schön die Zeit nutzen, während man auf das bestellte Essen wartete. Pro Mahzeit bekam man als Unterlage so einen Druck (siehe oben). Aktuell liegen hier noch die Exemplare von Sensi und oldsql rum, so dass ich die auch gleich ablichten konnte.

Damit man die großen „Drucke“ heile nach Hause befördern kann, kann man so eine Plastikhülle kaufen.

Bei den Getränken gab es jeweils diese Untersetzer dazu. Simpel gestrickt wie ich bin, habe ich das Rin-Getränk bestellt (wenn ich mich recht erinnere, war das Tee).

Zwar bin ich wahrlich kein Fan von Sakura, aber der Aufsteller war so niedlich, dass wir ihn mitnehmen mussten.

Wenn man schon in der Nähe ist und das Thema passt, schaue ich gerne im ufotable café vorbei, auch wenn das Ambiente etwas, sagen wir mal, simpel ist und das Essen etwas überteuert ist, aber für ein „Themencafé“ ist das wohl recht normal und im Urlaub kann man sich so einen Spaß gut gönnen.

An dem Tag, als ich krank in der airbnb-Wohnung bleiben musste, brachte mir CupcakeStar dieses hübsche Rin-Shikishi aus einem Gebrauchtladen mit, das wohl als Extra in den Kinos irgendwann rausgegeben wurde. Tröstet immerhin etwas über die wenigen Rin-Szenen im Film hinweg. 😉

Im Urlaub 2015/2016 sahen wir die Einkaufsstraße, auf der Tamako Market „basierte“ nur im geschlossenen Zustand, aber dieses Mal klappte es besser, so dass wir sogar einen Laden betreten konnte, bei dem man lizenzierte, exklusive T-Shirts kaufen konnte. Wenn ich mich recht erinnere, kosteten die unter 15 €, so dass man hier gut zuschlagen konnte. Und zudem tut man etwas für die örtliche Wirtschaft. Einer der Ladenbesitzer sprach uns sogar an und freute sich sichtlich, dass wir wegen der Serie zu Besuch gekommen sind.

Dieses T-Shirt habe ich in der „K-ON!-Schule“ gekauft. Dazu gibt es einen eigenen Artikel.

Die beiden oberen Artikel wurden auch in dem kleinen Laden neben der K-ON!-Schule verkauft. Die Aufkleber zu Haruhi waren so günstig und handlich, dass ich sie gleich mitgenommen habe. Das A Silent Voice – Special Book enthält ein Kapitel, das nicht Teil der normalen Mangabände war und noch einmal etwas von der Familie von Shouko handelt. Das Büchlein wurde beim Kinostart an die Besucher verteilt.

Die beiden Postkarten stammen aus dem offziellen Evangelion-Shop und die Bonbons kaufte CupcakeStar mir spontan in einem Laden in Hakone. Man kann nie genug Asuka-Merchandise haben. ^^

Wir waren auch noch im Ghibli-Museum, wo wir uns mit weiterem Plüsch eingedeckt haben. Ich habe mir auch noch eine Postkarte als Andenken gekauft.

Nun kommen noch ein paar Fotos der kostenlosen Kinowerbezettel (bzw. Beilagen im Kyoani Shop), die ich mir gerne als Andenken mitnehme. So haben wir immerhin lernen können, dass der zweite Cardcaptor Sakura -Film noch einmal einen Abstecher ins Kino gemacht hat.

Das war es nun mit den Einkäufen, die nicht direkt bei Kyoto Animation durchgeführt wurden.